Surfer trieb tot im See

Tragisch

© Niesner

Surfer trieb tot im See

Die Suche nach Werner M. (46) ist zu Ende. Der Surfer aus Neuhofen an der Krems (OÖ) wurde Freitagnachmittag gegen 14 Uhr von seinem Bruder Rainer tot im See gefunden. Wie Polizei und Feuerwehr war die Familie des Ertrunkenen mit einem Boot am Schilfgürtel entlang gefahren. 500 Meter südlich des Jachthafens dann die furchtbare Entdeckung: Werner M. trieb leblos im Wasser.

Rückblick
„Unsere Spürhunde hatten am Donnerstag erstmals angeschlagen und dann auch Freitagvormittag. Da hatten sie Witterung vom Vermissten bekommen“, war sich Einsatzleiter Toni Schwarzbauer von der Polizei Podersdorf in einem Telefonat mit ÖSTERREICH kurz nach 13 Uhr sicher, die Leiche des Ertrunkenen noch vor Dämmerungseinbruch finden zu können, Einsatzkräfte vermuteten ihn im Uferbereich südlich des Jachthafens Podersdorf. Sie sollten Recht behalten.

Intensive Suche
Wie schon die Tage zuvor, starteten etwa 50 Helfer zu Fuß und in Booten Freitag früh ihre Suche nach dem seit Dienstag vermissten Lehrer. Werner M. war, wie berichtet, Dienstagmittag bei kräftigem Wind mit seinem Surfbrett von Podersdorf aus auf den See hinaus gestartet. Zuletzt wurde er zwischen Podersdorf und Illmitz gesichtet. Dann verliert sich seine Spur. Da er nach vier Stunden aber noch nicht zurück war, schlug Ehefrau Edith schließlich besorgt Alarm. Seither suchten täglich mehr als 50 Mann verzweifelt nach dem Vermissten – mit Hunden, Booten, Hubschraubern und Wärmebildgeräten. Gefunden wurde nur sein Surfbrett. Der Familienvater selbst blieb verschollen – bis ihn gestern Bruder Rainer gemeinsam mit der Familie des Toten im Schilf hängend fand.

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