Boa erschreckt Kärntner Ehepaar im Schlafzimmer

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Boa erschreckt Kärntner Ehepaar im Schlafzimmer

Für einen gehörigen Schreck sorgte Montagabend – im Fernsehen lief gerade Der Horoskopmörder – eine verdächtige Bewegung im Schlafzimmer der Familie Taschwer. Mutter Manuela erinnert sich: „Zuerst hab ich gedacht, das ist doch nur ein Gürtel meines Mannes, aber warum bewegt er sich? Dann dürfte ich schon einen Schrei losgelassen haben, weil ich dachte: Igitt, schon wieder eine Spinne.“

Keine Spinne
Dazu muss man wissen, dass die 36-jährige Angestellte eine ausgeprägte Spinnenphobie hat. Ihr Ehemann konnte sich vom TV losreißen und wollte seine Frau beruhigen, als sie beide bemerkten, dass die Spinne eine Schlange war. Der Gatte versuchte es noch mit einem Witz: „Ach, nur eine Blindschleiche.“ Doch dann sah auch er genauer hin – und holte aus dem Garten eine Zange, mit der er normalerweise die Wasserpflanzen stutzt.

Kübel
Manuela Taschwer: „Wir haben die Schlange dann vorsichtig in einem Kübel gegeben, ich hab das Ganze eher aus der Ferne betrachtet, man weiß ja nie.“

So viel weiß man bis jetzt über das verirrte Reptil: Es ist eine 35 Zentimeter große Gartenboa, die normalerweise in Mittel- und Südamerika vorkommt, bis zu zwei Meter lang wird – die Würgeschlange gilt als sehr aggressiv und bissig.

Ins Haus war die Boa vermutlich vom Acker gekommen, die Tür an diesem lauen Abend stand offen. Das erst vor wenigen Tagen geschlüpfte Jungtier kam in den Klagenfurter Reptilienzoo – und soll dort wachsen, und niemanden mehr schrecken.

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