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Bordell-Chefs kauften Mädchen

Menschenhandel

 

Bordell-Chefs kauften Mädchen

rumänische Menschenhändler
Zwei ehemalige Klagenfurter Bordellbetreiber mussten sich am Donnerstag vor Gericht verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, über rumänische Menschenhändler Dutzende Frauen nach Kärnten gebracht zu haben. Diese mussten dann in den stadtbekannten Etablissements als Prostituierte Dienst verrichten. Zuvor wurde den Mädchen erzählt, sie könnten in Kärnten als Tänzerinnen viel Geld verdienen. Den beiden Männern drohen jetzt wegen Menschenhandels bis zu zehn Jahre hinter Gittern.

Einer der Angeklagten bekannte sich vor dem Richter schuldig. Er verriet angeblich Details über den Deal mit den rumänischen Hintermännern. Diese sollen 15 Euro pro Tag für ein ausgeliefertes Mädchen kassiert haben. Seinen Mitangeklagten wollte der 27-Jährige aber nicht belasten. Dieser bekannte sich dann auch nicht schuldig.

Es sei in Österreich nicht strafbar, ein Bordell mit ausländischen Prostituierten zu betreiben, meinte sein Verteidiger. Bis zu Redaktionsschluss war die Verhandlung noch in vollem Gange. Bis zum Abend wurden noch betroffene ehemalige rumänische Prostituierte als Zeuginnen erwartet. Die rumänischen Menschenhändler wurden bereits dingfest gemacht und sollen nach Österreich ausgeliefert werden.

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