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Ehefrau

Klagenfurt

Ehefrau "mit bloßen Händen" erwürgt

Ein 34 Jahre alter Bosnier hat sich am Donnerstag am Landesgericht Klagenfurt wegen Totschlags verantworten müssen. Laut Staatsanwältin Gabriele Lutschounig hatte der Mann im Mai 2014 seine Ehefrau "mit bloßen Händen" erwürgt. Mord wurde nicht angeklagt, da sich der Mann in einem "psychischen Ausnahmezustand" befunden habe. Mit einem Urteil in dem Verfahren wurde zu Mittag gerechnet.

"Es tut mir alles sehr leid"
Der Angeklagte bekannte sich vor dem Schöffensenat unter dem Vorsitz von Richter Gerhard Pöllinger für vollinhaltlich schuldig. "Es tut mir alles sehr leid", flüsterte der in Tränen aufgelöste Mann. Laut Anklage war der Bosnier immer sehr eifersüchtig gewesen. Als er auf den Mail-Verkehr seiner Ehefrau stieß, in dem sie von einem Unbekannten aufgefordert wurde, ihn zu verlassen, rastete der 34-Jährige offenbar aus. Die Tat ereignete sich in der Wohnung des Paares, die drei Kinder befanden sich in einem Nebenzimmer. Dem Angeklagten drohen bis zu zehn Jahre Haft

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