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Kontrolle auf der A11

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Halbe Tonne Haschisch im Camping-Bus

Als Motocross-Rennteam tarnten sich zwei Drogenkuriere, die mit einer Rekordmenge im Geheimversteck unterwegs waren.

Der Campingbus war am Samstagnachmittag über den Karawankentunnel von Slowenien kommend nach Kärnten eingereist, dort geriet er in eine routinemäßige Polizeikontrolle – wobei die Beamten sofort einen Verdacht hatten. Denn das Fahrzeug dieses „Racing-Teams“ hatte keine anderen Werbeaufschriften oder eine Webadresse, wie es sonst üblich ist.

Sichergestellte Drogen fünf Millionen Euro wert
Als die Cops des AG-Teams mit einem Suchtgifthund anrückten, schlug „Kimbo“ sofort Alarm – ihre feine Nase roch, dass etwas versteckt war. Bei einer ersten Durchsicht konnten die Beamten allerdings noch nicht genau ausmachen, wo und wie viel Suchtgift mit an Bord war.

Sodann wurde der Campingbus zur Polizeikaserne Krumpendorf eskortiert, wo auch Diensthund „Canise“ klar anzeigte, dass das richtige Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen worden war.

Ermittler des Landeskriminalamtes kletterten aufs Dach und arbeiteten sich mit einer Flex bis zum Geheimversteck vor. Und tatsächlich waren in einem Hohlraum 500 Pakete Cannabis zu je rund einem Kilo – also insgesamt eine halbe Tonne Suchtgift – mit einem Straßenverkaufswert von fünf Millionen Euro. Die beiden Italiener wurden verhaftet.

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