Ist Krokodil doch nur Waran?

In Scheuchs Revier

Ist Krokodil doch nur Waran?

Die Suche nach „Krokodil Sachsi“ in der Drau entwickelt sich ähnlich mysteriös wie die Legende von Loch Ness. Nun haben sich deutsche Urlauber per Mail bei der Bezirkshauptmannschaft Spittal gemeldet. „Die Urlauber waren auf Radurlaub durch Kärnten unterwegs. An der Stelle, wo das Krokodil von den Kindern gesehen wurde, wollen sie einem Waran (Anm.: größte Echse), der circa 1,5 Meter lang ist, begegnet sein“, erzählt FPK-Chef Kurt Scheuch.

Zur Erinnerung: Vor knapp zwei Wochen entdeckten zwei Elfjährige beim Baden am Ufer der Drau in Sachsenburg (Kurt Scheuch ist der Pächter der Fischereigewässer) ein Krokodil. Es hatte auf einer Sandbank nach den Schuhen der Kinder geschnappt. Die Bissspuren waren noch zu sehen. Mittlerweile sind die Schuhe für einen DNA-Test an das Naturhistorische Museum in Wien geschickt worden und die Suche nach dem Krokodil in der Drau läuft immer noch.

Gefährlicher Speichel
Allerdings würde diese Entwicklung die Situation nicht entschärfen. Denn Warane sind keine ungefährlichen Reptilien. Sie gelten als Aasfresser, doch der Speichel eines Warans ist hochinfektiös. „Wird man von einem Waran gebissen, kann man eine Blutvergiftung bekommen“, so Reptilien­expertin Helga Happ.

Kurt Scheuch will nun eine detaillierte Aussage der deutschen Urlauber. „Die Polizei wird sie nun befragen, damit wir mehr Details erfahren“, so Scheuch. Wir warten gespannt auf die nächste Entwicklung in der Causa „Loch Scheuch“.

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  Diashow

In einem herrenlosen Rucksack bei einem Spielplatz finden sich Warane.

Der Rucksack war angelehnt an der Parkmauer zum Liechtensteinpark.

Der Rucksack war angelehnt an der Parkmauer zum Liechtensteinpark.

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