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Kärntner mit Meningokokken-Infektion im Spital

Zustand stabil

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Kärntner mit Meningokokken-Infektion im Spital

Der junge Mann wird laut Mitteilung der Landessanitätsdirektion seit Donnerstag im LKH Krankenhaus behandelt, sei Zustand sei stabil. Sanitätsdirektor Gerhard Olexinski rief am Freitag alle Personen, die zum Jugendlichen in den vergangenen Tagen engen Kontakt hatten, zu einer vorbeugenden Medikamenteneinnahme auf.

"Das Risiko zu erkranken, ist selbst bei engem Kontakt sehr gering. Trotzdem wird Personen, die in engem Kontakt mit dem Betroffenen standen - wie beispielsweise enge Freunde oder unmittelbare Gesprächspartner - empfohlen, zur Prophylaxe Antibiotika einzunehmen", meinte der Landessanitätsdirektor in einer Aussendung. Das entsprechende Medikament Ciprofloxacin werde im Gesundheitsamt der Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg ausgegeben.

Meningokokken, die Erreger der Meningokokkenmeningitis, sind weltweit verbreitet. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion von Kranken oder Keimträgern. Die Keimträgerrate in der Bevölkerung schwankt und nimmt in der kalten Jahreszeit zu. Jährlich erkranken in Österreich rund 100 Personen. Hauptsymptome sind hohes Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen, Nackensteifigkeit sowie kleine Hautblutungen. Die Behandlung erfolgt mittels Antibiotika.

Eine Infektion darf allerdings nicht unterschätzt werden, sie kann unter Umständen lebensgefährlich sein. Erst im Vorjahr starb ein 17 Jahre alter Kärntner an Meningitis, ein Jahr davor ein 16-Jähriger aus Klagenfurt.

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