Protest

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Klagenfurt: Junge Ärzte stürmen Landtag

Um auf das immer noch aktuelle Gehaltsproblem aufmerksam zu machen, griffen die Jungärzte der Kärntner Krankenanstalten Kabeg am Donnerstag zu einem drastischen Mittel: Sie wollten mit einem Transparent bewaffnet den Landtag, in dem gerade eine Sitzung abgehalten wurde, stürmen und ein Transparent ausrollen.
Doch sie kamen nicht weit: „Beamte des Verfassungsschutzes haben sich auf uns gestürzt und uns das Transparent ,Wir sind es wert‘ abgenommen“, empörte sich der Sprecher der Gruppe Christoph Arneitz. Eine Verhandlung mit Kabeg-Chef Arnold Gabriel war zuvor am Mittwoch wieder einmal ergebnislos zu Ende gegangen. Das war auch der Grund für den Entschluss des Ärztenachwuchses, spontan im Landtag zu demonstrieren.

Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) hat jedenfalls reagiert und die Protestierer zu einer Aussprache eingeladen. Heraus kam Altbekanntes: „Er hat gesagt, mehr Geld als 13,5 Millionen gibt es nicht“, so Arneitz enttäuscht. Kammerpräsident Josef Huber: „Die Jungärzte wollen bei der Besoldung nicht schlechter gestellt werden als ihre älteren Kollegen, entweder es gibt mehr Geld oder sie werden abwandern.“

Diashow Klagenfurt: Ärzte stürmen Landtag

Ärzte-Protest im Klagenfurter Landtag

Ärzte-Protest im Klagenfurter Landtag

Ärzte-Protest im Klagenfurter Landtag

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Ärzte-Protest im Klagenfurter Landtag

Ärzte-Protest im Klagenfurter Landtag

Ärzte-Protest im Klagenfurter Landtag

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"Die Wertschätzung ist komplett abhanden gekommen"

ÖSTERREICH: Der Sturm auf den Landtag war einmalig.
Christoph Arneitz: Es ist auch einmalig, wie die Wertschätzung verloren gegangen ist. Die Politiker wollten eine Mittagspause einlegen, als sie hörten, dass wir kommen würden.

ÖSTERREICH: Was ist Ihr Ziel, was wollen Sie?
Arneitz: Wir wollen Wertschätzung, eine ordentliche Verantwortung im Ausbildungsbereich und gerechte Gehälter.

ÖSTERREICH
: Wie sehen Ihre nächsten Schritte aus?
Arneitz: Wir erwarten sofortige Nachverhandlung für junge Ärzte, besonders die Kolleginnen mit Familienplanung sind bei dem neuen Gehaltsschema grob benachteiligt. Diese groben Einbußen müssen vom Tisch.

(wru)
 

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