Kopfgeld auf Bären-Killer

Strafe

 

Kopfgeld auf Bären-Killer

Die Meldung sorgte für großes Aufsehen.
Wie ÖSTERREICH berichtete, wurde der zwischen Kärnten und Slowenien umherziehende Braunbär Roznik am Fronleichnamstag erschossen, mit abgetrenntem Kopf und Tatzen sowie gehäutet in einem Bach im slowenischen Logartal gefunden. Die Kärntner Jägerschaft verurteilte den vermutlich von Wilderern getätigten Abschuss und setzte einen Kopfgeld-Prämie von 3.000 Euro aus.

Kopfgeld verdoppelt
Gestern gab Umwelt- und Jagdreferent Uwe Scheuch (BZÖ) bekannt, dass die Prämie auf 6.000 Euro erhöht wird. „Es ist wichtig, dass diese Tat aufgeklärt und geahndet wird“, rechtfertigt Scheuch die Verdoppelung, der das Geld aus dem Naturschutzbudget zur Verfügung stellt.

Lob für die Ergreiferprämie gab es auch von Seiten der Tierschutzstiftung Vier Pfoten: „Hierzulande stehen immer wieder Jäger im Verdacht, für Abschüsse oder das Verschwinden wilder Braunbären verantwortlich zu sein. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir, dass die Kärntner Jägerschaft die Belohnung ausgesetzt hat“, so die stellvertretende Geschäftsführerin.

Bis zu drei Jahre Haft
Sollte der Täter gefasst werden, drohen ihm bis zu drei Jahre Haft bzw. 30.000 Euro Strafe.

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