Leichtsinn gipfelte in 
Bergdrama

Kärnten

Leichtsinn gipfelte in 
Bergdrama

Deutlich mehr Glück als Verstand hatte ein deutscher Urlauber (56) am Großglockner. Nachdem er gemeinsam mit seiner Frau (50) eine Absperrung ignoriert hatte, stürzte er wegen seiner völlig unzureichenden Abrüstung in die Tiefe. In letzter Sekunde konnte der Tourist von der Mannschaft eines Rettungshubschraubers geborgen werden.

Bergführer sicherte 
abgestürzten Deutschen

Das Paar aus Deutschland war von der Franz-Josefs-Hütte in Richtung Oberwalderhütte unterwegs. Auf dem Gamsgrubenweg verlor der 56-Jährige in 2.450 Metern Höhe plötzlich das Gleichgewicht und stürzte im steilen Schneegelände rund 40 Meter ab. Mit letzter Kraft konnte sich das Opfer schließlich an einen Felsen klammern. Ein zufällig vor Ort befindlicher Bergführer konnte den Deutschen mit einem Seil vor einem weiteren drohenden Absturz sichern.

„Der Patient war nicht gut ausgerüstet“, sagte Notärztin Karin Weichhart. Er hatte keine Steigeisen und kein Kletterset. Auf dem Schneefeld ist ein Fixtau quergespannt, wo man sich mit einer Selbstsicherung einhängen kann. Doch auch das hat er nicht gehabt. Der 56-Jährige erlitt lediglich leichte Verletzungen.

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