Schwerer Waldbrand wütet in Kärnten

Groß-Einsatz

Schwerer Waldbrand wütet in Kärnten

Ein Waldbrand im Kärntner Mölltal (Bezirk Spittal/Drau) hat in der Nacht auf Freitag 180 Feuerwehrleute in Atem gehalten. Das Feuer war aus unbekannter Ursache in sehr unwegsamem Gelände ausgebrochen und hatte auf dem Höhepunkt mehrere Hektar erfasst. Den größten Teil der Löscharbeiten schafften die Feuerwehr-Angehörigen, den Rest besorgte ab etwa 7.00 Uhr ein Hubschrauber, der bei der Landesalarm- und Warnzentrale angefordert worden war.

Steiles und felsiges Gebirge
Man habe im Gemeindegebiet von Stall rund acht Kilometer über Forstwege anfahren und danach eine drei Kilometer lange Leitung bis zu einer Waldschneise legen müssen, um das Feuer bekämpfen zu können, schilderte Einsatzleiter Johann Zwischenberger im ORF-Radio. Teilweise habe es sich um steiles und felsiges Gelände gehandelt. Der Brand sei von oben nach unten gelöscht worden und bei Tagesanbruch "halbwegs unter Kontrolle gewesen".

Neue Nahrung erhielt das Feuer allerdings durch die vom Sturm "Paula" im Jänner niedergeworfenen Bäume beziehungsweise deren Äste und breitete sich deswegen langsam Richtung Tal aus. Aus diesem Grund musste man den Löschhubschrauber anfordern.

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