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Soldat stürzt bei Wettkampf 50 Meter ab

In Lebensgefahr

Soldat stürzt bei Wettkampf 50 Meter ab

Keutschach. Ein steirischer Soldat (32) ist am Mittwochnachmittag in einem Wald bei Keutschach (Kärnten) rund 50 Meter abgestürzt. Der Obersteirer wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

Gerhard W., der seinen Dienst beim Jägerbataillon 17 im südsteirischen Straß verrichtet, hatte an einem Orientierungslauf des Bundesheeres im Bereich des Rauschelesees teilgenommen. Gegen 16 Uhr passierte das Unglück: Der 32-jährige verlor im unwegsamen Gelände plötzlich den Halt und stürzte rund 50 Meter über einen steilen Abhang in die Tiefe.

Die Kameraden des Steirers, die den Unfall bemerkt hatten, wollten Gerhard W. retten – doch es gelang ihnen nicht, zum Verletzten abzusteigen. Erst die Crew des Rettungshubschaubers Christophorus 11 konnte dem Mann helfen – allerdings unter erheblichen Schwierigkeiten. Nur mittels eines 60 Meter langen Seils konnte Gerhard W. aus dem steilen und bewaldeten Gelände geborgen werden. Es sei „eine der schwierigsten Bergungen in der Geschichte für Christophorus 11“ gewesen, erklärte Helikopter-Pilot Michael Umschaden nach der erfolgreichen Rettungsaktion.

Gerhard W. wurde schließlich ins UKH Klagenfurt geflogen. Sein Zustand ist kritisch.

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