Suchaktion nach verirrten Wanderern

Nacht im Freien

 

Suchaktion nach verirrten Wanderern

Für ein deutsches Pärchen endete am Samstag ein als Wanderung gedachter Auflug mit einer Nacht im Freien: Die 46-jährige Urlauberin und ihr 56-jähriger Partner, beide stammen aus Oranienbaum (D), verirrten sich im Bereich des Glößnitztals und kamen in einer Höhe von 2.200 Metern vom Weg ab. Da die Dunkelheit schneller hereinbrach, als den beiden lieb war, mussten sie die Nacht im Freien verbringen. Am Sonntag konnten die Deutschen unverletzt von der Bergrettung Heiligenblut geborgen werden.

Total verirrt
Samstagnachmittag brachen die beiden Wanderer von Heiligenblut (Bezirk Spittal an der Drau) Richtung Wirtsbaueralm auf. Doch die Deutschen verirrten sich und kamen in weiterer Folge in 2.200 m Seehöhe auch vom Weg ab. "Da die Wanderer gut ausgestattet waren, haben sie die Nacht im Freien verbracht und erst Sonntagmorgen Alarm geschlagen“, erzählt Harald Rader von der Bergrettung Heiligenblut im ÖSTERREICH-Talk. Und: "Das war in ihrer Situation eine gute Entscheidung, denn bei Nacht hätten wir sie wahrscheinlich nie gefunden.“ Rader lobte auch, dass die Urlauber einen "kühlen Kopf“ bewahrt haben und nach Einbruch der Dunkelheit nicht auf eigene Faust "weitergeirrt“ sind.

Null Grad
Einen kühlen Kopf hatten die Deutschen allemal: Immerhin mussten sie die Nacht bei etwa null Grad Außentemperatur verbringen. Sonntagmorgen schließlich wurden die Wanderer lokalisiert und mit der "Libelle Kärnten“ nach Heiligenblut geflogen. "Diese Nacht werden die Deutschen sicher nicht so schnell vergessen“, meint Rader und ist froh, dass der Vorfall so glimpflich ausgegangen ist.

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