Sonderthema:
Vermisster Starmaniac gefunden?

Wohnheim in Kärnten

© APA, von Links: Boris Uran, Michael Tschuggnall, Christina Stürmer

Vermisster Starmaniac gefunden?

Musiker-Szene und Freunde waren in Sorge um den Starmania-Teilnehmer Boris Uran. Seit sechs Monaten gab es kein Lebenszeichen. Jetzt die Wende: Der 26-jährige dürfte in einem Wohnheim untergetaucht sein.

Ruhm und Ruin, Glanz und Schatten, Glück und Tränen - in Film und Fernsehen, und hier vor allem bei den Casting-Shows, ist es oft nur ein Schritt von der Öffentlichkeit ins totale Nichts. Oder wissen Sie noch, wer die erste Starmania-Staffel im Jahr 2002 gewann? Wer Platz zwei und drei holte? Richtig: Bekannt und berühmt wurde nur die Zweite, Christina Sürmer. Der eigentliche Sieger war der Tiroler Michael Tschuggnall – er tourt dieser Tage auf eher kleineren Bühnen, wie zuletzt auf der Tagung der österreichischen Standesbeamten.

Noch tiefer war der Fall des sympathischen Kärntners Boris Uran (26). Anfangs schien sich die Teilnahme und der Bronze-Platz noch bezahlt zu machen: Veröffentlichung von Single („Manchmal“) und Album, die Goldene Romy für den Shooting Star und eine eigene ORF-Sendung „Play Music“. Doch dann ging es nur noch bergab: Die erste CD verkaufte sich nicht, „Play Music“ wurde wegen mangelnder Quoten wieder abgesetzt, der Plattenvertrag freigestellt, Boris und seine Band suchten in Asien Erfolg – zerstritten sich und lösten sich auf.

Boris Uran fiel in ein tiefes Loch
„Es ist nichts mehr weitergegangen, das hat mich fertiggemacht. Und dann kam die Depression.“ Im Sommer 2006 musste der feinfühlige Sänger wegen Selbstmordgefahr in psychiatrische Behandlung.

Danach ging es kurz wieder bergauf - Boris bekam das Angebot, sich auf Bali ein neues Leben aufzubauen. Aber auch dieser Traum platzte. Laut Seitenblicke Magazin tauchte er 2008 wieder unvermittelt in Wien auf, um gleich wieder zu verschwinden. Schon seit 26. Mai dieses Jahres haben nun enge Freunde und Muisker-Kollegen es nun kein Lebenszeichen mehr von „Bo“ gehört. Die einzige Spur war seine Facebook-Seite, die anzeigte, dass sie von einem Account in Indonesien angelegt wurde. Musiker-Manager Bernd Rengelshausen sprach aus, was die ganze Branche munkelt: "Wir machen uns alle ganz große Sorgen.“

Falsche Fährte?
Nun meldeten sich mehrere Zeugen, die den sensiblen, leicht schrulligen Ex-Starmaniac gesehen haben wollen, und zwar in Klagenfurt. Dort soll Uran seit zehn Monaten in einem Wohnheim leben. Möglicherweise hat er bewusst eine falsche Fährte (nach Asien) gelegt, damit er hier seine Ruhe hat.

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