Wieder Wirbel um Kärntner Ferrari-Gigolo

Haus hoch belastet

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Wieder Wirbel um Kärntner Ferrari-Gigolo

Das süße Leben jenes Kärntner Gigolos der, wie berichtet, die Damenwelt mit Geschenken und Luxusreisen verwöhnt und hinterher, wenn er sich zur nächsten vertschüsst, das Geld von der Vorgängerin wieder einklagt, dürfte jetzt etwas säuerlicher werden. Sein Haus, in das er dann und wann seine Angebetenen einziehen lässt, ist im Grundbuch mit 420.000 Euro belastet. „Alle Kreditlinien sind für ihn seit dem Vorjahr gesperrt“, so ein Sprecher des Institutes. Das Haus soll zum höchstmöglichsten Preis verwertet werden. Das wird freilich etwas schwer: Insider schätzen das Objekt auf höchstens 200.000 Euro. Ein Bankdirektor, der die Liegenschaft höher einschätzte und so Geld für ihn locker machte, wurde inzwischen pensioniert.

"War so verliebt"
Das wieder nützt den Damen, die auf ihn hereingefallen sind, freilich nichts. „Es ist nur tröstlich, dass auch eine Bank bluten muss“, so eine 49-jährige Villacherin von der der Casanova und Ferrarifahrer 4.000 Euro haben will. „Ich war nach dem Tode meines Lebensgefährten sehr einsam und habe mich nach Liebe und Geborgenheit gesehnt und wollte nur ein wenig glückliche Stunden haben und dachte, jetzt habe ich den Traumprinzen getroffen“, erzählt Helga H. „Mein Gott ich war so verliebt.“ Sie genoss es von ihm als seine Göttin oder Prinzessin tituliert zu werden.

Dame auf 12.000 Euro verklagt
„Charmant öffnete er mir stets die Autotüre, bis ich dann eines Tages dahinter kam, warum. Er hatte nur Angst ich würde die Türe zu fest zuschlagen. Heute weiß ich: Tatsächlich geliebt hat er nur das Auto, seinen Ferrari und noch einige andere teure Wägen.“ Sie wurde zu spät von anderen Leidensgenossinnen gewarnt. Von einer, die Monate zu Fuß gehen musste. „Er sagte, eine Traumfrau wie du braucht ein Cabrio, da habe ich ihm meinen paar Monate alten Neuwagen im Wert von 14.000 Euro samt Typenschein übergeben.“ Sie bekam das Cabrio, doch das war auf den Namen des Gigolos gemeldet. Als sie dahinter kam, dass er noch andere Frauen hatte, beendete sie die Beziehung. Fazit: Das Auto nahm er ihr weg und schenkte es der Tochter. Anschließend verklagte er die Dame auf 12.000 Euro für geschenkten Schmuck. Weil der aber nur 1.200 Euro Wert war, gewann sie den Prozess.

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