19. 03. 2009, 09:21

Fritzls Anwalt

Mayer bekam neue Morddrohung

© Christoph Appel/oe24.at

Fritzls Verteidiger präsentierte das entsprechende E-Mail im Gericht.

Am voraussichtlich letzten Tag im Prozess um den Inzestfall von Amstetten kam es gleich zu Beginn zu turbulenten Szenen. Der Anwalt Josef Fritzls, Rudolf Mayer, hatte in der Früh wieder eine Morddrohung erhalten. Diesmal per E-Mail. Noch vor Verhandlungsstart präsentierte Mayer den anwesenden Journalisten am Landesgericht St. Pölten die Botschaft.

Der Strafverteidiger hatte schon im Vorfeld des Prozesses immer wieder Morddrohungen erhalten, weil er Fritzls Mandat übernommen hat. Der Angeklagte selbst war auch mit dem Tod bedroht worden.

Urteil erwartet
Der Prozess geht am Donnerstag in die letzte Runde. Die Geschworenen werden sich ihr Urteil bilden, die Berufsrichter über das Strafausmaß entscheiden. Damit dürfte am Nachmittag zu rechnen sein. Dem 73-jährigen Angeklagten droht lebenslange Haft. Am Mittwoch hatte er sich überraschend doch in allen Punkten schuldig bekannt, also auch bezüglich Mord durch Unterlassung und Sklaverei.

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Aron1 meint am 19.03.2009 15:33

sehr weh tun wenn, zuerst eine Tatbestätigung im kompl. Umfang " ohne wissen des Star... erfolgt. Und wenn dann auch noch "ohne" mit dem Star... zu reden vom Täter das Urteil anerkannt - angenommen wird.
Gell das ist seher schade Herr Staranwalt, hier konnten sie nicht wie sonst so gerne, die Zeugen "bearbeiten" wie sie gebraucht werden.
Opferschutz vor Täterschutz !!!!

wien16 meint am 19.03.2009 14:43

wie den fritzl freiwillig verteidigt, nur damit man in den medien ist, dann muß man mit drohungen dieser art umgehen können. kein mitleid mit dem herrn anwalt.

Aron1 meint am 19.03.2009 11:58

Wahlverteidiger !

Pflichtverteidiger !
Wenn einer aus reiner Geilheit und für Geld so einen Fall übernimmt und dabei mit derlei ANSAGEN, " F... ist kein Monster " einen Vortrag hällt, dann braucht er sich nicht wundern wenn man ihn als Monster-Mayer bezeichnet.

harry77 meint am 19.03.2009 16:19

Österreich ist zum Glück ein Rechtsstaat, wo sich jeder seinen Verteidiger aussuchen kann. Und das ist nun mal der Beruf des Mannes. Er wird in den seltensten Fällen Engerl verteidigen! Also was soll diese dumme Hetze gegen den Mann?

soleluna meint am 19.03.2009 10:05

dass im Verlauf von Prozessen dieser Größenordnung immer mal wieder Menschen auftauchen, die den Verteidiger für den Verbündeten des Angeklagten halten! Ich dachte, Herr Mayer wäre professionell und wüsste damit umzugehen..

Politikverdrossen meint am 19.03.2009 11:06

übernimmt, der muss, wenn er die Schlagzeilen für seine Karriere benötigt, mit solchen Sche.. rechnen. Leider kommt mir dabei keine Träne aus. Viel mehr nur so viel: Hr. Doktor! Selbst schuld!

Aron1 meint am 19.03.2009 09:44

Was tut man nicht alles um das Geschäft zu beleben.
Man muss ja nicht alles selbst machen.
Ich vermute dahinter einen bezahlten " Knecht ".