16-Jähriger in NÖ ertrunken

Hochwasser

© APA/ Bundesheer/ Sandhofer

16-Jähriger in NÖ ertrunken

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Das Hochwasser hat im Bezirk Amstetten ein Todesopfer gefordert: Am Samstag wurde gegen Mitternacht in Allhartsberg während heftiger Regenfälle ein 16-Jähriger leblos im reißenden Wasser treibend gefunden. Reanimierungsversuche durch ein Notarztteam blieben erfolglos.

So wird das Wetter in den kommenden Tagen!

Aufgrund der bereits einige Tage zuvor gefallenen Regenmenge führte der starke Niederschlag sofort zu Überflutungen - die LH92 durch den Ort stand an mehreren Stellen unter Wasser und drohte auch in ein Gasthaus einzudringen, weshalb dort Sandsäcke zum Schutz deponiert wurden. Der 39-jährige Besitzer vermutete, dass ein Abwasserrohr verstopft sein könnte und griff deshalb in das vor dem Rohr mit einem Durchmesser vorbeirauschende Wasser, um etwaige Wurzelstöcke zu entfernen.

Dabei fiel ihm trotz des tosenden Regens und schlechter Sicht auf, dass eine Person ins Wasser gestürzt war und in das Rohr hineingerissen wurde. Er lief sofort ans andere Ende des unter der Straße verlaufenden Rohrs und stellte fest, dass das Wasser mit großer Gewalt durchfloss. Im Zuge einer sofort eingeleiteten Suche fanden Feuerwehrleute den im Wasser treibenden Jugendlichen auf dem etwa einen Meter hoch überfluteten Festgelände.

400 Hangrutschungen in der Steiermark
Im Bezirk Feldbach hielten die Einsatzkräfte gestern eine Krisensitzung ab. Durch die ergiebigen Regenfälle kam es in den vergangenen Tagen zu 400 Hangrutschungen. In der Region gilt Katastrophenalarm. In der gesamten Steiermark sind seit Mittwoch 4. 500 Feuerwehrleute und 150 Soldaten im Einsatz. In der Nacht auf Sonntag musste bereits eine Familie in St. Stephan vor Muren gerettet werden.

Entspannung im Burgenland
Die Hochwasserlage im Burgenland hat sich am Sonntagvormittag etwas entspannt. In der südburgenländischen Gemeinde Strem hat die Feuerwehr die ganze Nacht hindurch gearbeitet um alle überfluteten Keller auszupumpen. Auch im Nordburgenland könne "vorläufige Entwarnung" gegeben werden.

Toter in Tschechien
Auch in Tschechien starb am Samstag ein Feuerwehrmann. Bei erneuten Überschwemmungen nach heftigen Regengüssen wurde im Nordosten des Landes ein Feuerwehrmann von den Fluten des Flusses Studena Voda mitgerissen, als er bei einem Blitz-Hochwasser in der Nacht bei der Evakuierung eines Dorfes half. Zwei weitere Menschen wurden vermisst. Etwa 200 Bewohner mehrerer Dörfer in der Region Jesenik (Freiwaldau) mussten ihre Häuser verlassen. In einem Ferienlager brachten Feuerwehrleute etwa 40 Kinder in Sicherheit

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