55 Eisenbahnkreuzungen sind besonders gefährlich

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55 Eisenbahnkreuzungen sind besonders gefährlich

Die Arbeitsgruppe bestehend aus den ÖBB, Vertretern der Verkehrsministeriums und des Kuratoriums für Verkehrssicherheit, hat insgesamt 55 Eisenbahnkreuzungen in Österreich für besonders gefährlich erachtet. Dort ist es in den vergangenen fünf Jahren zu Kollisionen zwischen einem Zug und einem Auto gekommen. Die Liste wurde von Verkehrsminister Werner Faymann den zuständigen Landesreferenten übergeben, das teilte die ÖBB am Mittwoch mit. Hier geht's zur Liste der 55 gefährlichsten Eisenbahnkreuzungen

Mehr Licht- und Schrankenanlagen
Neben den betroffenen Eisenbahnkreuzungen enthält das Papier Vorschläge zur Verbesserung der Sicherungsmaßnahmen sowie zur verbesserten Wahrnehmung der Übergänge für Kfz-Lenker. Darunter fallen unter anderem die Aufwertung einer nicht technisch gesicherten Eisenbahnkreuzung in eine technisch gesicherte. Darunter versteht man die Ausstattung mit Lichtzeichen- bzw. Schrankenanlage.

Nebenbahn-Übergänge besonders gefährlich
Meist handle es sich dabei um Übergänge von Nebenbahnen, sagte Konzernsprecher Alfred Ruhaltinger am Mittwoch, an denen oft nur ein bis zwei Autos pro Tag übersetzen. Ziel sei es daher, bei einer Aufwertung zumindest zwei in der Nähe liegende Querungen aufzulassen. Eine weitere Maßnahme ist die Ausstattung von Übergängen mit Lichtzeichenanlage, mit sogenannten "Lanelights". Dabei handelt es sich um in die Fahrbahn eingelassene Bodenlichter, die bei der Annäherung eines Fahrzeuges an die Eisenbahnkreuzung zu blinken beginnen.

Behörde prüft 55 Übergänge
Als Sofortmaßnahmen werden im Moment alle 55 "Hotspots" und weitere rund 3.100 Bahnübergänge mit neuen Andreaskreuzen und Bodenmarkierungen ausgestattet. Begonnen wurde damit bereits in Niederösterreich, die anderen Bundesländer folgen, berichtete Ruhaltinger. Die 55 jetzt gelisteten Übergänge werden durch die zuständige Eisenbahnbehörde überprüft. An 22 weiteren Orten wurden bereits in Zusammenarbeit zwischen der ÖBB und den zuständigen Ländern sowie Gemeinden entsprechende Sicherheitsmaßnahmen gesetzt, bei zusätzlichen 18 werden diese zurzeit durchgeführt oder sind in Planung, hieß es in einer Aussendung der ÖBB.

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