6-spuriger Ausbau der A4 gefordert

Landeshauptmänner

 

6-spuriger Ausbau der A4 gefordert

Utl.: Überholverbot für Lkw auf gesamter Strecke soll so rasch wie

möglich kommen - Pröll für stärkere Spitäler-Zusammenarbeit =

(APA) - Einen sechsspurigen Ausbau der derzeit vierspurigen A4 in Niederösterreich und im Burgenland "so rasch als möglich" sowie zunächst ein Überholverbot für Lkw im gesamten Streckenabschnitt haben heute, Montag, die ÖVP-Chefs der beiden Bundesländer, Landeshauptmann Erwin Pröll und Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl, gefordert. Bei einer Pressekonferenz anlässlich einer gemeinsamen Tagung der beiden Landtagsklubs in Parndorf sprach sich Pröll auch für eine engere Zusammenarbeit der beiden Krankenhäuser Kittsee und Hainburg aus.

Bis 2020 würden auf der A4 jährlich etwa 75.000 Fahrzeuge pro Tag prognostiziert. Derzeit seien es etwa 50.000. "Das bedeutet natürlich, dass entsprechende Maßnahmen gesetzt werden müssen", so Pröll. Man müsse dabei "nicht von der Stunde Null beginnen". Einige Maßnahmen - etwa Lkw-Überholverboten auf Teilabschnitten - seien bereits gesetzt worden.

Er habe bereits im Wirtschafts- und im Verkehrsministerium beantragt, "für den gesamten Rest der A4" ein Lkw-Überholverbot zu erlassen. Beschwerden der Bevölkerung hinsichtlich der Verkehrssituation würden sich "von Tag zu Tag" häufen. Daher erscheine es unbedingt notwendig, so rasch wie möglich vonseiten des Verkehrsministeriums die Entscheidung zu bekommen, dass dieses Überholverbot erlassen werde.

Steindl wies auf eine positive wirtschaftliche Entwicklung im Raum Neusiedl hin: Seit 1995 habe die Zahl der Beschäftigten um 46 Prozent und jene der Unternehmer um 42 Prozent zugenommen. Der Ausbau der A4 sei eine wichtige Voraussetzung, damit sich die Region noch besser entwickeln könne.

Pröll für stärkere Spitäler-Zusammenarbeit
Eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit würde auch im Gesundheitsbereich Sinn machen, meinte Pröll. Eine engere Zusammenarbeit der Spitäler Hainburg und Kittsee wäre im Interesse einer Senkung der Gesundheitskosten und eines effizienten Betriebes sinnvoll, so der Landeshauptmann. In Zeiten, wo man "in ein größeres Europa hineingegangen" sei, dürfe eine Landesgrenze kein Hindernis sein. Auch die ÖVP Burgenland wolle das Thema aufgreifen, so Steindl.

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