Ärzte kämpfen um sein Leben

Baby Lukas

© APA

Ärzte kämpfen um sein Leben

48 Stunden nach dem schrecklichen Unfall in der Getzersdorfer Rosenstraße (Bezirk St. Pölten) ist nichts mehr, wie es sein soll: Birgit und Martin Sch. leben zwischen Bangen und Hoffen.

Chancen 50:50
„Dem Lukas geht es nicht gut“, soll der Vater Sonntagabend den Nachbarn noch erzählt haben. Die behandelnden Ärzte im AKH Wien schätzen die Chancen des Kindes, den Sturz in die Rollo-Schnur unbeschadet überleben zu können, 50:50 ein. Einfach nur tragisch für die Eltern Martin und Birgit Sch. sowie Sabrina (4), die ältere Schwester von Lukas.

Unglücklicher Sturz
Erst Ende 2007 war die Familie vom wenige Kilometer entfernten Obritzberg hierher nach Getzersdorf gezogen - in ihr neu gebautes Reihenhaus. Schick, mit Garten und Garage - und vor allem netten Nachbarn. Sonntagfrüh haben sich die Ereignisse aber überschlagen. Es ist 8 Uhr, als ein dumpfer Schlag die Eltern beim Frühstück alarmiert. Sofort stürzen sie ins Kinderzimmer im Obergeschoss und finden dort ihren Lukas hilflos in der Rollo-Leine hängen.

Selbst stranguliert
Der Bub war vermutlich auf den Heizkörper vor dem Fenster, das bis zum Boden reicht, gestiegen, um die Jalousie zu öffnen. Dabei hatte er das Gleichgewicht verloren und war so unglücklich in die Rollo-Leine gestürzt, dass er sich selbst strangulierte. Nach der Erstversorgung war Lukas dann ins AKH Wien geflogen worden, wo die Ärzte jetzt um sein junges Leben kämpfen.

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