Bub aus brennender Wohnung gerettet

Glück gehabt

Bub aus brennender Wohnung gerettet

In eine Decke gewickelt, hatte sich Peter (10, Name von der Redaktion geändert) von seinem Bett bis zum Fenster des Kinderzimmers vorgearbeitet. Dort war er schließlich kraftlos zusammengebrochen. Der dicke Qualm hatte ihm den Atem genommen.

Feuer

Eine vergessene brennende Kerze löste nach ersten polizeilichen Ermittlungen in der Nacht auf Dienstag den Brand im Dachgeschoß des Hauses am Prater im Norden St. Pöl­tens aus. Innerhalb weniger Minuten fraßen sich die Flammen durch den Raum, setzten zuerst den Tisch, dann eine Kommode und andere Möbel in Brand. Geistesgegenwärtig hatte Peters Mutter Terese B. (40) die Feuerwehr alarmiert und einen ersten Löschversuch mit einem Gartenschlauch gestartet. Mit Erfolg. Die glosenden Glutnester verursachten allerdings so massiven Rauch, dass das zweite und dritte Stockwerk mit beißendem Qualm eingenebelt wurden – eine beinahe tödliche Situation für den in der Falle sitzenden Schüler.

Rettungsversuche

Der erste Versuch von Floriani Michael Burger scheiterte. Also schulterten auch Anton Kraushofer, Martin Schweiger und Ulrich Nöbauer ihre schweren Atemgeräte. Meter um Meter tasteten sich die Männer im Rauch vor. Mit der Wärmebildkamera entdeckten sie Peter auch rechtzeitig und brachten ihn ins Freie, in die Arme seiner Mutter.

Wenige Minuten später konnte der Notarzt Entwarnung geben: keine Rauchgasvergiftung. Peter wurde in häuslicher Pflege belassen.

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