Der Papst in Heiligenkreuz

Stiftbesuch

© www.prader.at/ Kernmayr/

Der Papst in Heiligenkreuz

Die Vorbereitungsarbeiten im Stift Heiligenkreuz für den Papstbesuch am 9. September sind bereits abgeschlossen.

Fendrich singt in Heiligenkreuz
Einlass wird bereits um 7.30 Uhr sein. Musikalische Beiträge wird es von Rainhard Fendrich und der Opernsängerin Anja Silja geben. Sie ist vor einem Jahr wegen Papst Benedikt XVI. zum katholischen Glauben konvertiert. Der Austro-Sänger wird sein Lied "I am from Austria" zum Besten geben.

Shuttle Bus nach Heiligenkreuz
Im Gegensatz zu Mariazell ist Heiligenkreuz aber problemlos über alle Zufahrtsstraßen zu erreichen, sowohl mit Pkw als auch mit Bus. Ein Verkehrsleitsystem wird die Besucher zu den 3.500 Pkw-Parkplätzen weisen, die sich im Ortsbereich von Heiligenkreuz befinden. Für die weiter entfernt liegenden Parkplätzen wurde ein Shuttle-Bus-Dienst eingerichtet. Wer den Papst im Stift erleben will, braucht allerdings eine Zählkarte, die kostenlos ab 22. August im Papstbüro in Heiligenkreuz ausgegeben werden. Abt Gregor Henckel-Donnersmarck appellierte bei einer Pressekonferenz am Donnerstag: "Bitte kommt zu Fuß, pilgert nach Heiligenkreuz."

Programm
Das Rahmenprogramm beginnt um 11.15 Uhr mit der Übertragung des Angelusgebetes mit dem Papst vom Stephansplatz via Großbildschirme. Anschließend wird eine Pilgermesse in der Kreuzkirche gefeiert, ab 13 Uhr ist Einlass in die Abteikirche und den Inneren Stiftshof. Das "Glaubensfest" im Äußeren Stiftshof beginnt um 13.15 und endet um 16.15 Uhr. Zum prominenten Gast Fendrich meinte Pater Karl Wallner, Organisator des Besuches: "Er hat angefragt, ob er beim Heiligen Vater beichten kann."

Musikalischer Höhepunkt ist nicht Fendrich
Der wahre musikalische Höhepunkt in Heiligenkreuz soll allerdings das Chorgebet sein, für Henckel-Donnersmarck "wohl ein Grund, dass der Heilige Vater uns besucht". Und: "Er wird das Vaterunser auf Latein mit uns singen." Zum ersten Mal in der Geschichte des Hauses wird damit ein Papst hier anwesend sein. Ein weiterer Grund für die Visite: "Er kommt auch in ein lebendiges Kloster, wo Nachwuchs da ist." 78 Mitbrüder gebe es derzeit. Den Besuch seines Stiftes sieht er stellvertretend für die anderen rund 30 österreichischen Stifte.

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