Mädchen (11) entführen süßen Hasen

Dreistes Täuschungsmanöver

Mädchen (11) entführen süßen Hasen

Die Familie eines oe24-Lesers aus Ebreichsdorf hält im Vorgarten Kaninchen, die immer wieder Kinder anlocken. Auch am Donnerstag erschienen zwei elfjährige Mädchen vor dem Haus, die darum baten, die Tiere streicheln zu dürfen. "Meine Mutter hat ihnen diesen Wunsch selbstverständlich gewährt, da sie keine bösen Absichten vermutet hat", berichtet der Niederösterreicher.

An dem abgebildeten kleinen Hasen seien die beiden besonders interessiert gewesen. "Völlig verblüfft hat meine Mutter die Bitte, das Tier dem Mädchen zu schenken, abgelehnt", so der junge Mann. Dann sei alles sehr schnell gegangen: Eines der Mädchen habe darum gebeten, die Toilette aufsuchen zu dürfen. Während die Mutter das Kind zum WC führte, dürfte das andere Mädchen das Kaninchen entführt haben.


Mädchen identifiziert

"Völlig verwirrt über diesen Vorfall wussten wir zunächst nicht, wo wir anfangen sollten. Wir mussten die Nacht einmal vergehen lassen und hoffen, dass der Hase gut aufgehoben ist." Am Morgen habe sich die Familie bei einer örtlichen Schule erkundigt. Nach einem Gespräch mit der Direktorin und mithilfe der ausgehängten Klassenfotos konnten die Mädchen identifiziert werden. "Die Direktorin hat sich daraufhin mit den Eltern in Verbindung gesetzt. Zuerst stritten die Mädchen alles ab und erzählten uns die wildesten Geschichten", so der oe24-Leser.

Mithilfe des Vaters eines der Mädchen konnte die Wahrheit ans Licht gebracht werden. "Das eine Mädchen wollte das Kaninchen haben und hat ihre Freundin als Ablenkungsmanöver auf die Toilette geschickt. Währenddessen hat sie sich das Tier geschnappt und ist verschwunden", so der Ablauf der Tat.


"Ich bin erschüttert"

Sie habe das Tier mit nach Hause genommen, doch die Mutter wollte das Tier nicht akzeptieren. "Sie nahm es und warf es über den Zaun in einen fremden Garten, wo der kleine Kerl die Nacht verbracht hat." Der Garten konnte schließlich ausfindig gemacht werden, das Tier wurde wieder seinen Besitzern übergeben. "Ich bin froh, den kleinen Kerl wieder zu haben. Jedoch wird meine Freude von Erschütterung überschattet", beklagt der Niederösterreicher. "Ich bin erschüttert, wie viel betrügerische Energie in solch jungen Mädchen schlummert!"

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