Duschverbot in Amstetten für 100 Haushalte

Frust

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Duschverbot in Amstetten für 100 Haushalte

Der „Koch-Turm“, lange Zeit Symbol für Arbeit, sorgt für Ärger im Stadtteil Greinsfurth. Auslaufende Melasse aus Behältern im Keller einer einstigen Futtermittelfirma hat für eine enorme Bakterienflut und Rattenplage gesorgt. Weil seit Freitagabend 117 Hausbrunnen wegen akuter Verunreinigungen mit Fäkalkeimen und Bakterien gesperrt werden mussten, sind die Anrainer sauer. „Gottlob sind wir mit dem Wasserleitungsbau hier schon bei jedem Haus angelangt“, erklärt Stadtamtsdirektorin Beatrix Lehner. Die meisten der 170 Haushalte betrifft die Sperre also wenig. Aber jene, die wie eh und je Wasser aus eigenen Brunnen zogen, haben Probleme. Wie Berta Zemanek (76) an der Ybbsstraße. Zum Duschen und Wäschewaschen muss sie sich zum zehn Kilometer entfernt wohnenden Sohn fahren lassen. Oder die Nachbarn Margarethe Frühwirth (75) oder Thomas Holzer (20), die von Freitag bis Dienstag früh ohne Wasser da standen und beim Nachbarn duschen mussten. Zudem dürfen sie nur noch Mineralwasser trinken. Das ärgert, zumal das Problem seit 20. Oktober bekannt war. „Stimmt“, so Andreas Pechta, der Amstettner Vize-Bezirks-Chef.

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