Familie Zeqaj soll bleiben dürfen - unbescholten

Grüne fordern erneut

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Familie Zeqaj soll bleiben dürfen - unbescholten

"Daraus geht klar hervor, dass Safete (39), Haxhi (12) und Denis (16) Zeqaj unbescholten sind", so der Landesgeschäftsführer der NÖ Grünen, Thomas Huber, der seine Forderung nach einem Bleiberecht für die drei erneuerte. "In der Frage Asyl müssen alle Karten von allen Familienmitgliedern auf den Tisch", entgegnete VPNÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Karner am Donnerstag.

Keine Vorstrafen
Es würden gegen die drei "keine strafrechtlich relevanten Tatbestände" vorliegen, meinte Huber. "Nun ist Landeshauptmann Erwin Pröll (V) am Zug. Er hat es in der Hand diese Unmenschlichkeit rasch zu beseitigen", so der Landesgeschäftsführer der NÖ Grünen.

"Es bleibt dabei, alles von allen auf den Tisch", so Karner, der auf den Familienvater Safet Zeqaj - er dürfte sich im Kosovo aufhalten - und ein weiteren Sohn - er soll sich in der Schweiz befinden - verwies. Safet Zeqaj sei ein "laut Medienberichten Gewalttäter". Karner betonte, wie wichtig eine "konsequente Haltung gegenüber kriminellen Asylwerbern" sei. Es gelte, sich "nicht erpressen zu lassen". "Recht muss Recht bleiben, kein Pardon bei kriminellen Asylwerbern".

Neuer Asylantrag gestellt
Der Fall der von der Abschiebung bedrohten Familie Zeqaj aus Wieselburg (Bezirk Scheibbs) hatte in den vergangenen Tagen für Aufsehen gesorgt. Die Mutter, Safete, wurde nach einer Pressekonferenz am 14. November von der Fremdenpolizei vorübergehend festgenommen. Sie war mit ihren beiden Söhnen davor sieben Wochen untergetaucht. Die Frau wurde am 15. November aus der Schubhaft entlassen, sie hatte einen neuen Asylantrag gestellt.

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