Frau (19) als lebende Kühlerfigur genommen

Prozess in Linz

Frau (19) als lebende Kühlerfigur genommen

Die junge Frau erlitt eine schwere Schädelfraktur, bis heute leidet die 19-Jährige unter Spätfolgen, ist unter anderem schwerhörig. Ursache soll eine brutale Aktion ihres Ex-Freundes gewesen sein, es gilt die Unschuldsvermutung. Am Montag sagte sie am Landesgericht Linz (OÖ) gegen den 32-Jährigen aus. Laut Anklageschrift sei der gebürtige Bosnier nach einem wüsten Streit mit der Frau aus der Wohnung in Traun gelaufen und habe sich hinter das Steuer eines Autos gesetzt. Weil er keinen Führerschein besitzt, wollte ihn die 19-Jährige daraufhin am Wegfahren hindern – und warf sich auf die Motorhaube.

Vollgas
Doch der 32-Jährige soll Vollgas gegeben und dann abrupt abgebremst haben. Die Frau wurde auf die Straße geschleudert. Tags ­darauf habe der Mann der 
Ex eingeredet, sie solle aus­sagen, sich an nichts mehr erinnern zu können. Der Staatsanwalt erhob deshalb Anklage wegen absichtlich schwerer Körperverletzung und falscher Beweisaussage. Höchststrafe: fünf Jahre.

Der 32-Jährige beteuerte vor Richter Thomas Kindermann seine Unschuld. Seine Ex sei betrunken gestürzt. Der Prozess wurde vertagt.

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