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Heftige Unwetter über NÖ und Wien

Binnen kürzester Zeit bauten sich im Raum Bucklige Welt am Montag mächtige Gewitterzellen auf - Weltuntergangsstimmung sozusagen. Im Sekundentakt blitzte es. Dann setzte stürmischer Starkregen ein. Im Minutentakt gingen Notrufe ein. Neun Feuerwehren mit 140 Mitgliedern rückten aus, um Brände zu löschen, Straßen von Bäumen zu räumen und Keller auszupumpen.

Gewitter in der Nacht

Video zum Thema Video: Gewitter über Wien

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In mehreren Ortschaften musste die Feuerwehr Keller auspumpen und Straßen von umgestürzten Bäumen befreien.

Blitz setzt Haus in Brand
Besonders schlimm traf es die Gemeinde Scheiblingkirchen-Thernberg. Mehrere Bäume versperrten die Landstraße Richtung Bromberg und andere Straßen. Zudem schlug in Reitersberg ein Blitz im Dachstuhl eines (derzeit nicht bewohnten) landwirtschaftlichen Anwesens ein.

Im Ortskern von Thernberg wurde ein Storch Opfer des Unwetters: "Heftige Sturmböen rissen ein Storchennest von einem Hausdach in etwa 18 Metern Höhe. Ein noch flugunfähiger Jungstorch starb leider dabei", schildert der Feuerwehrkommandant von Thernberg, Heinrich Haberl,

Vermurungen im Waldviertel 
In den Bezirken Gmünd und Waidhofen an der Thaya standen die Feuerwehren in den Nachmittags- und Abendstunden im Großeinsatz. Starkregen und Sturm sorgten für überflutete Keller und vermurte Straßen.

In Ellends (Gemeinde Groß Siegharts) wurden bis zu 75 Liter pro Quadratmeter gemessen, berichtet das Bezirksfeuerwehrkommando Waidhofen/Thaya. Über 260 Feuerwehrleute standen im Einsatz.

Blitz-Gewitter über Wien
Am Montagnachmittag erreichte Hagel und Starkregen auch Wien. Gewitterzellen entluden sich in den Abendstunden über dem Westen und Süden der Stadt. In der Innenstadt gingen Platzregen nieder. Straßen wurden zu Bächen.

So wird der Dienstag
Auch am Dienstag bleibt es dicht bewölkt und es regnet häufig. Entlang der Alpennordseite zeigt sich der Himmel dicht bewölkt und zeitweise regnet es, mitunter auch kräftig. Vom Norden des Landes bis hin zum Burgenland ziehen von Beginn an wiederholt zum Teil kräftige Regenschauer und Gewitter durch, im Tagesverlauf nimmt die Schauer- und Gewitteraktivität in der Osthälfte des Landes generell zu.

Die Sonne zeigt sich meist nur zeitweise. Der Wind weht schwach bis mäßig meist aus West bis Nord. Die Temperaturen liegen am Morgen zwischen 13 und 21 Grad. Tagsüber werden Höchstwerte von 20 bis 27 Grad erwartet, dabei ist die Luft sehr schwül.


 



 

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