Killer-Rottweiler dem Halter weggenommen

Nach Attacke

Killer-Rottweiler dem Halter weggenommen

Nach der blutigen Rottweiler-Attacke auf eine 31-jährige Joggerin in Gloggnitz (Bezirk Neunkirchen) am Mittwoch hat die Bezirkshauptmannschaft rasch reagiert. Medienberichten zufolge sind die Tiere, ein Rüde und ein Weibchen, dem Besitzer behördlich abgenommen worden.

Hundehaltegesetz
Der Neunkirchner Bezirkshauptmann Heinz Zimper begründet das Vorgehen mit "Gefahr im Verzug". Er begrüße außerdem die neuen Möglichkeiten, die das im November vom NÖ Landtag verabschiedete Hundehaltegesetz biete. Unter anderen werden darin Rottweiler als Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial definiert. Die Tiere können dem Besitzer im Anlassfall abgenommen werden.

Zwei Rottweiler hatten am Mittwochnachmittag an der Schwarza in Gloggnitz eine 31 Jahre alte Joggerin attackiert und gebissen. Die Frau musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Zuvor war einer Anzeige zufolge auch ein 51-Jähriger von einem der Tiere angegriffen worden, jedoch unverletzt geblieben, weil er sich in sein Auto retten habe können. Die Hunde waren vermutlich durch ein Loch in einem Zaun entwischt.

Aktenkundig
Der Halter der Rottweiler macht sich schwere Vorwürfe und habe noch vor der Durchsetzung des Abnahme-Bescheids auch überlegt, das Weibchen einschläfern zu lassen. Die Hündin gilt bereits wegen eines Bisses in Wien als aktenkundig.

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