Mörderin (42) nach Freigang vermisst

Unglück oder Flucht

Mörderin (42) nach Freigang vermisst

„Wir verstehen das alles nicht. Sie hat kein Geld, keine Ausweise bei sich. Selbst wenn sie einfach Reißaus genommen hätte, ergibt das alles keinen Sinn“, erzählt Desirée Sch., die Schwester der seit vorigen Mittwoch abgängigen Sabine Sch. (42).

Die gebürtige Salzburgerin und studierte Psychologin sitzt wegen Mordes in der Justizanstalt Schwarzau (NÖ). Vorige Woche war sie auf Freigang in Wien, wo sie einen Freund in Favoriten besuchte.

Einfach verschwunden
„Mittwochabend schauten wir uns ein Video an. Danach ging Sabine in die Videothek, um noch einen Film zu holen“, erzählt Sabines Bekannter, Klaus S.

Tatsächlich habe sich Sabine Sch. in der Videothek in der Favoritenstraße 139 am Mittwoch um 22.50 Uhr einen Film ausgeborgt. Das ist der Zeitpunkt an dem sie zuletzt gesehen wurde.

Unglück wird befürchtet
Eigentlich hätte sich Sabine Sch. nach ihrem Freigang am Donnerstag wieder in der Justizanstalt Schwarzau einfinden sollen – sie kam dort nie an.

Ihre Verwandten und Freunde glauben nicht an Flucht, sondern befürchten ein Unglück. „Sie hatte doch schon öfter Freigang. Im Herbst hätte Sabine sogar studieren können. Mit diesen Aussichten haut doch niemand ab“, ist ihre Schwester verzweifelt.

Nachbarin ermordet
Sabine Sch. wurde 2002 zu einer hohen Haftstrafe verurteilt. Ihr wurde vorgeworfen gemeinsam mit ihrem Freund die Nachbarin ermordet zu haben.

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