NGO-Aktivist darf nicht am Luca-Prozess teilnehmen NGO-Aktivist darf nicht am Luca-Prozess teilnehmen

Hausverbot

© APA

 

NGO-Aktivist darf nicht am Luca-Prozess teilnehmen

Begründet wurde dies in einem von Vizepräsidentin Christa Zemanek unterzeichneten Schreiben u.a. mit "Sicherheitsgründen".

Demo vor Gerichtsgebäude
Rosenauer bezog am Donnerstag in der Früh vor dem Gerichtsgebäude Position. Auf einem Banner mit dem Foto des kleinen Luca war "sexueller Missbrauch - Behörden sehen weg" zu lesen. Der Aktivist, der den Jugendämtern Mödling (NÖ) und Schwaz (Tirol) Untätigkeit vorwirft, hat diesbezüglich auch Anzeige erstattet.

Hausverbot eine "Frechheit"
Das über ihn verhängte Hausverbot bezeichnete der Aktivist als "Frechheit". Immerhin sei er "Mitstrafanzeiger". Er habe auch keinerlei Störaktionen geplant. Das werde frühestens der Fall sein, sollten die Behörden nicht angeklagt werden. Die diesbezügliche Entscheidung liege bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck.

Tretgitter "überzogene Maßnahme"
Dass vor dem Landesgericht Korneuburg auch Tretgitter aufgestellt waren, bezeichnete Rosenauer als "überzogene Maßnahme". Es gehe "um einen Kinderschänder- und nicht um einen Terrorprozess". Die Maßnahme werfe "ein schlechtes Licht auf das Amtsverständnis der niederösterreichischen Behörden und der Justiz".

"Peter Rosenauer wird aufgrund von Vorkommnissen aus der Vergangenheit aus Sicherheitsgründen für 25.9. und 26.9. 2008 für das Landesgericht Korneuburg Hausverbot erteilt. Er ist nicht Verfahrensbeteiligter im Heute stattfindenden Schwurgerichtsprozess 732Hv 2/08", heißt es in dem Schreiben, das Rosenauer eigenen Angaben zufolge vor dem Gerichtsgebäude überreicht wurde.

Foto: (c) APA

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 7

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen