Nach Panzerunfall: Endbericht liegt vor Nach Panzerunfall: Endbericht liegt vor

Allentsteig

© Bundesheer

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Nach Panzerunfall: Endbericht liegt vor

Der 44-seitige Endbericht zum tödlichen Panzerunfall vom 5. Juli in Allentsteig schließt sowohl einen Fahrfehler als auch ein technisches Gebrechen am Schützenpanzer aus. Das hat das Verteidigungsministerium am Mittwoch in einer Aussendung mitgeteilt. Bei dem Unfall kam ein 21-jähriger Wachtmeister ums Leben.

Der "Saurer A1" war in ein mit Morast, Wasser und Erde gefülltes sieben Meter tiefes Loch gestürzt und versunken. Es habe sich vermutlich um einen Sprengtrichter gehandelt, so das Ministerium. Das Loch sei weder für den Fahrer noch für den Kommandanten erkennbar gewesen. Die Tatsache, dass der Fahrer ohne gültigen Militärführerschein unterwegs war, sei "nicht unfallkausal" gewesen. Ein gegen den Kraftfahrunteroffizier eingeleitetes Disziplinarverfahren dauert an. Es werde untersucht, ob er vom - bis Mitte Juli befristeten - Fehlen der militärischen Fahrberechtigung gewusst habe oder nicht (der Entzug war an eine Führerscheinabnahme gekoppelt gewesen).

Bei dem Unfall hatte sich der Fahrer- wie auch der Kommandantenraum mit Schlamm gefüllt. Der Panzerfahrer, ein 21-jähriger Wachtmeister, war mit geöffneter Luke unterwegs und wurde von den Erdmassen vollständig bedeckt. Er starb noch an der Unfallstelle. Der Kommandant, ein 27-jähriger Berufssoldat, wurde eingeklemmt und konnte von vier Grundwehrdienern erst geborgen werden, nachdem der Schützenpanzer aus dem Loch - das zugeschüttet wird - gezogen worden war.

Laut Ministerium war das Gelände am Vortag des Unfalles mit Schützenpanzern befahren worden. Die Oberfläche habe auf einen festen Untergrund schließen lassen. Aufgrund starker Niederschläge vor dem Unfall sei der Boden mehr durchnässt als sonst gewesen. Die Strecke sei auch dem Lenker bekanntgewesen. "Er fuhr dort Übungsfahrten im Rahmen der Panzerfahrschule", hieß es in der Aussendung.

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