ÖVP und SPÖ gehen aufeinander los

Drama in Krems

© Fally / Pauty

ÖVP und SPÖ gehen aufeinander los

Es sei "mehr als polemisch", aus dem Einbruch in einen Merkur-Markt in Krems, bei dem ein Jugendlicher ums Leben gekommen ist, "eine politische Hatz gegen die Polizei zu machen" und gleichzeitig nach mehr Beamten im Land zu schreien. Diesen Vorwurf hat Klaus Schneeberger, Klubobmann der Volkspartei NÖ, am Dienstag an die Landes-SPÖ gerichtet. Deren Vorsitzender LHStv. Sepp Leitner ließ das nicht auf sich sitzen.

Polizei den Rücken stärken
Aus dem tragischen Fall dürfe kein politisches Kapital geschlagen werden, betonte Schneeberger in einem Pressegespräch. Es gehe vielmehr um Mitgefühl ebenso wie darum, die öffentliche Ordnung im Land aufrechtzuerhalten und der Polizei den Rücken zu stärken. Die Landes-SPÖ würde die Polizei angreifen und kritisieren, gleichzeitig aber die Forderung nach mehr Beamten in Niederösterreich erheben.

Fall muss aufgeklärt werden
Polemik sei, die Probleme und Wünsche der Polizeikollegen über Jahre hinweg zu negieren "und diesen tragischen Einzelfall für Parteipolitik zu nützen", reagierte Leitner. Zum ebenfalls erhobenen Vorwurf Schneebergers, die SJNÖ habe eine Demonstration gegen die Polizei unterstützt, merkt der SPÖ-Landeschef an, dass es sich dabei am vergangenen Donnerstag um eine Unterstützung der SJ-Ortsgruppe gehandelt habe. "Nicht mehr und nicht weniger."

Darüber habe er, Leitner, auch mit SJNÖ-Chef Bernhard Wieland gesprochen. Fakt sei weiters, dass mit dem Einbruch in den Merkur-Markt "ein krimineller Akt stattgefunden" habe, die Polizei eingeschritten und "ein tragischer Einzelfall" entstanden sei, den es aufzuklären gelte.

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