11. 10. 2009, 10:55

Ex-Miss-Austria

Patricia Kaiser überlebt Horror-Crash

Unfall-Drama um Ex-Miss Patricia Kaiser
© ÖSTERREICH/ Fuhrich, Photo Press Service / www.photopress.at

Ihr Freund, der ehemalige Admira-Tormann Gustav Kral, starb bei dem Unfall.

Die Bundesstraße B 53 im Bezirk Wiener Neustadt zwischen Neudörfl und Pöttsching bei Kilometer 5,8: Hier ist Fußballer Gustav Kral (26) in der Nacht auf Sonntag tödlich verunglückt, hier kletterte seine Freundin, Ex-Miss Austria Patricia Kaiser, wie durch ein Wunder unverletzt aus dem Wrack.

Zuerst führt er sein Team zum Sieg, dann rast er in Tod
An der Todesstelle erinnern Glasscherben des zertrümmerten Audi an das Drama. Angehörige haben einen Blumenstrauß hinterlegt und gedenken mit angezündeten Kerzen dem Verstorbenen.

Zwei Tage nach dem Unglück steht fest: Kral war auf der langen Geraden und bei strömendem Regen viel zu schnell unterwegs – er dürfte auf der Freilandstraße bis zu 150 km/h gerast sein (erlaubt sind 100 km/h).

Der Unglückstag im Zeitraffer: Am Samstag um 17 Uhr tritt Krals Fußballverein UFC Raiba Purbach – der Ex-Admira-Tormann spielt dort seit Sommer - bei Kohfidisch an. Freundin Patricia und Gustavs Eltern sind wie immer dabei, fiebern mit. Sein Team gewinnt 2:1.

(C) FF Lichtenwörth

Nach Dusche und Tratsch mit den Fans steigt Kral um 20?Uhr nicht wie sonst in den Teambus zurück nach Purbach. Mit Patricia und seinen Eltern besucht er dieses Mal Bekannte in der Gegend. Nach dem Abendessen bricht das Liebespaar um Mitternacht zum Zweitwohnsitz der Krals nach Pöttsching auf. Die Eltern fahren vor.

(c) TZ ÖSTERREICH

Drama: Erst 6. Auto an der B 53 hält an und hilft Kaiser
Um 0.45 Uhr kommt es zur Tragödie: Kral biegt mit seinem 230?PS starken schwarzen Audi von Neudörfl aus auf die B?53 und beschleunigt. Es schüttet in Strömen, es ist sehr dunkel und die Sicht ist schlecht. Bei Kilometer 5,8 verliert der Fußball-Goalie die Kontrolle. Der Audi kommt ins Schleudern. Sekunden später schießt das Auto mit vollem Tempo links über eine fünf Meter hohe Böschung und einen Wildzaun, überschlägt sich ein paar Mal und stürzt in die Tiefe. Der Audi bleibt auf dem Dach liegen. Kral ist sofort tot, er stirbt an Kopfverletzungen. Die Scheibe auf der Fahrerseite ist zerbrochen.

Weitere Fotos der Unfallstelle gibt es hier!

Kaiser überlebt und klettert aus dem Wrack. Sie schleppt sich – durchnässt und geschockt – zur Bundesstraße und versucht, Autos anzuhalten. Das Drama: Niemand stoppt und hilft, fünf Autos fahren vorbei. Erst das 6. Auto hält: Drei Mädchen, die am Heimweg vom Kino sind, bleiben stehen und alarmieren die Polizei. Wenig später trifft auch Gustavs Vater, der das Paar beim Treffpunkt vermisst und umkehrt, am nur 600 Meter entfernten Unfallort ein.

Kaiser und Krals Eltern, Gustav ist ihr einziges Kind, sind am Ende. Patricia hält ihrem Freund den Kopf, bis der Leichnam abtransportiert wird. Ewald Dinhopl von der Polizei Eggendorf: "Die Strecke lädt zum Rasen ein. Kral war angegurtet, aber viel zu schnell. An dieser Stelle gab es schon viele Unfälle mit Toten.“

Autor: J. Prüller

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16erBlech meint am 14.10.2009 08:42

wer aber mit einer solchen Bereifung bei Regen 100 km/h oder mehr fährt ist ein "potentieller Selbstmörder. Diese Reifen sind geben optisch sehr viel her sind aber bei Regen "fast" unfahrbar. Nochmalstut mir aufrichtig Leid, dass wieder ein junger Mensch sein Leben lassen musste. Vielleicht sollte man alle die sich solche Felgen und Reifen am Fahrzeug montieren lassen auch entsprechend "belehren" informieren.
ps. fahre auch trotz meines bereits fortgeschrittenen Alters 245er mit 20Zoll Breitreifen. Weiß also wovon ich spreche.

DecoFlair meint am 15.10.2009 08:25

Es ist tragisch, dass wieder ein Mensch im Straßenverkehr sein Leben lassen musste.

Ergreifend finde ich ihre Aussage dass sie auf 245/20 unterwegs sind. Soll uns das jetzt sagen, dass dieser Reifen bei einer massiven Geschwindigkeitsüberschreitung (150 statt 100), dies noch dazu bei regennasser Fahrbahn und Dunkelheit hilft die Gesetze der Physik aufzuheben?

DecoFlair meint am 15.10.2009 08:25

Schön, dass sie auch berichten, zu wissen was sie schreiben. Es gibt in Österreich schon einige Geschwindigkeitsbeschränkungen und in Fahrschulen und Fahrsicherheitszentren wird gelehrt die Geschwindigkeit den jeweiligen Situationen anzupassen. Diese Anpassung fand hier offensichtlich nicht statt. Gott sei Dank kam niemand anderer zu Schaden.
Abgesehen davon, meine Frau würde wie irrsinnig zu schreien beginnen, wenn ich in der Nacht, bei nasser Fahrbahn so ganz lockere 150 Sachen drauf hätte …

manon13 meint am 17.10.2009 12:50

Wie kann die Freundin bei der Unfallstelle so posieren, als für ELmex Werbung machen würde?
Ist etwa nicht Ihr Freund dort verunglückt?
Sorry! Sehr unpassend und respektlos!

summer69 meint am 18.10.2009 11:54

Sehr unpassend und dämlich ist deine Bemerkung...noch nie was von Fotomontage gehört????

summer69 meint am 18.10.2009 11:58

Unpassend und dämlich ist nur dein Posting...noch nie etwas von Fotomontage gehört???

marmeladentopf meint am 12.10.2009 12:49

Das ist eine wirklich sehr traurige Geschichte. Ich kann mir das gar nicht vorstellen, wie schlimm es sein muss auf Hilfe zu warten und die Leute vorbeifahren zu sehen. Hammer! Und ob jemand zu schnell gefahren ist, oder nicht, dass kann man später als Nebensache diskutieren, hat aber nichts damit zu tun, dass man Menschen, die einen Unfall hatten, helfen sollte. Sicherlich kann man erst mitreden, wenn man selbst in die Lage kommt, aber an einer winkenden durchnässten Frau vorbeizufahren... Wer hat eigentlich die Rettung gerufen, ich hoffe doch nicht, dass das erst die Eltern waren? Außerdem stellt sich die Frage, ob man ihn hätte retten können oder nicht, denn ersteres wäre ein Wahnsinn. Mein tiefes Beleid der Familie!

peterle meint am 12.10.2009 13:19

Es entsteht plötzlich eine hitzige Debatte am Nebenschauplatz Hilfeleistung. So wie der Unfallhergang überall berichtet wurde, dürfte der Tod sofort eingetreten sein.
Völlig unabhängig davon, ob nun jemand stehen bleibt oder nicht.

marmeladentopf meint am 12.10.2009 14:22

höchstwahrscheinlich dürfte das so gewesen sein - warten wir mal weitere berichte ab - dennoch hätte es hilfe geben müssen - die rettung muss rechtzeitig gerufen werden und auch die freundin, die unter schock alleine im regen steht - hätte hilfe gebraucht.

m18 meint am 12.10.2009 12:29

unglaublich wie einige postings hier geschmacklos sind... ich habe den gustav gekannt und kenne auch seine eltern... und sei es auch überhöhte geschwindigkeit gewesen, er hat den teuersten preis, den man zahlen kann, hinblättern müssen... es gibt etliche leute, die um einen tollen menschen trauern und denkt vor allem an seine eltern und an seine freundin bevor ihr gewisse dinge von euch gebt...

edding meint am 13.10.2009 10:14

ich finde den tod, egal durch welche einflüsse und gründe, immer tragisch. aber zum thema raserei: es kommen immer wieder dieselben meldungen wie bei haiders unfall "er hat eh schon mit dem höchsten preis bezahlt!"

Floridsdorfer meint am 14.10.2009 14:13

Lernt man nicht schon in der Fahrschule Geschwindigkeit den Wetter & Fahrbahnverhältnissen
anzupassen ?

klaxxi meint am 12.10.2009 12:14

sehen einige Poster hier nicht zu fremdländisch aus.
Nicht, dass jeder vorbeifährt, wenn auch sie vielleicht einmal Hilfe brauchen. Unglaublich einige Postings hier.
Leute liegen mehr als ein halbes Jahr tot in ihrer Wohnung, niemand bemerkt es. Jemand braucht Hilfe niemand interessiert es. Hauptsache mir gehts gut.Nur nirgends einmischen und gewisse Parteien wählen, die für Zucht und Ordnung sorgen.

romario meint am 12.10.2009 11:45

wieder mal die länge des gasfusses !!.

Tunichtgut meint am 12.10.2009 12:34

ich kann mich nur wiederholen-
Grande bebedo Idiota,brauchst nicht zu antworten
muß in die Arbeit und am abend interessiert mich
Dein Mist nicht mehr!
Bei manchen wünscht man sich daß das Mitgefühl das
Sie Ihren Nächsten zu Gute kommen lassen einmal wie ein Bumerang zurückkehren wird!

romario meint am 12.10.2009 12:56

gut so ein langenscheitd??

Clubsound meint am 13.10.2009 11:09

du bist ein bedauernswertes Würstel. Sorry gröbere Schimpfworte, welche ich gerne verwenden würde, würden hier wieder nicht freigeschalten werden!

Dagobert0 meint am 14.10.2009 08:35


Armer geistiger Fehlzünder!

Romario ist in Brasilien der Name von Piranjafutter in der Dose.

16erBlech meint am 12.10.2009 10:07

diese Reifen geben optisch schon einiges her. Leider verzeihen sie nicht den kleinsten Fehler.

Kabelrolle meint am 12.10.2009 09:41

Polizei spricht von „nicht angepasster Geschwindigkeit“ - klar, wer "Rennautos" fährt soll beim Spielzeugauto bleiben.

gut wenn Andere dabei nicht zu Schaden gekommen sind

summer69 meint am 12.10.2009 12:50

dass der Fahrer ums Leben gekommen ist. Und man kann sich auch mit einem uralt Auto wo einbauen, das ist nicht nur das "Vorrecht" eines Rennflitzers...und wer noch nie zu schnell gefahren ist, der werfe den ersten Stein...

Clubsound meint am 13.10.2009 11:09

ein Rennauto? Ist eine Audi-Limousine ein Rennauto? Ich denke nicht!

taxxan meint am 11.10.2009 20:19

doch autofahrer werden immer kälter und rücksichtsloser.

peterle meint am 12.10.2009 09:18

Von daheim aus ist es immer leicht!
Gerade in dieser grenznahen Gegend kommt es immer wieder vor, dass scheinbar um Hilfe rufende (Lockvogel)Frauen nachts am Strassenrand auftauchen und dann kommen die 4 Rumänen oder 5 Ukrainer aus dem Gebüsch und hauen dir auf die Birne. Dann ist das Auto und alles darin weg.
Und du hast mindestens eine blutende Platzwunde. Oder mehr. Also man sollte ein bissl überlegen, WO wir heute leben!..Es ist schwierig, sowas schnell und richtig zu entscheiden und einzuschätzen..

ichglaubsnicht meint am 12.10.2009 10:06

natürlich sind wieder einmal die pösen pösen ausländer an ALLEM schuld: nämlich an der ureigendsten fehlenden hilfsbereitschaft und zivilcourage unserer „scheiß drauf gesellschaft“!

Tunichtgut meint am 12.10.2009 12:21

und die böse Aulända machen Auto gans
kabut und legen in Graben damit aussieht gans
wirklich!

romario meint am 13.10.2009 08:10

die wass sich wegen dir aufregen, sind ja eh nur linke!und von denen ?ist da einer stehen geblieben ?

branwhen meint am 11.10.2009 19:04

auf unseren Straßen unterwegs sind!
Ich hoffe die Polizei erwischt so einen Schweinekerl und dieser wird wegen "unterlassener Hilfeleistung" ordentlich verdonnert!
Ich wünsche diesen Herrschaften unruhige Nächte!

wodol meint am 12.10.2009 09:26

in zeiten, die immer unsicherer werden, ist es zu überlegen: soll ich wirklich stehenbleiben, wenn da wer mitten in der nacht auf der straße steht und winkt? wir haben genug gsindel in österreich. anders ist es aber, wenn erkennbar war, dass hier ein unfall geschah. dann ist es natürlich unverständlich, dass keiner stehen blieb. soweit ich weiß, ist das auto über die böschung gestürzt und war nicht zu sehen. außerdem hats geregnet.

ichglaubsnicht meint am 12.10.2009 10:06

unglaublich!!

edding meint am 12.10.2009 11:40

auch wenn das mit dem regen blöd klingt ... aber es is so ... viele wollen bloss nicht nass werden, oder haben stöckelschuhe die kaputt werden könnten. oder die neuen lackschuhe, die zum anzug passen, sollen doch nicht nass werden.

und die gschicht mit den ausländern ... das schwirrt auch vielen in den kopf ...

dennoch entschuldigt das nicht die nicht vorhandene zivilcourage.

hello345 meint am 12.10.2009 11:44

kann sowas wirklich eine Falle sein. Kommt ja oft genug vor. Aber man könnte trotzdem stehenbleiben (halt mit geschlossenen Türen und ein Fenster einen Spalt offen) und zumindest die Rettung anrufen.

wodol meint am 12.10.2009 13:37

fenster einen spalt runter und per handy hilfe rufen

wodol meint am 12.10.2009 13:32

schon was von den komischsten ideen gehört, die verbrecher haben? das mit dem regen will ich gern aufklären: nicht, dass die leute angst hatten wegen ihrer schuhe. nein, es sind dann bei nacht auch keinerlei unfallspuren (bremsspuren) auf der straße zu sehen, die die leute dazu veranlassen könnten, stehenzubleiben. da aber weder sie (hoffentlich) noch ich dabei waren, erübrigt sich die diskussion. nur bin ich es halt gewohnt, mir beide seiten einer medaille anzusehen

Ich war noch niemals in NY Der rote Teppich vor dem Raimund Theater war am Mittwochabend prall mit Prominenz gefüllt. Society24-Reporterin Gelena Stillmann war für Euch dabei.