Quecksilber in Hauptschule ausgetreten

Gefährlicher Zwischenfall

© Andrassik M.

Quecksilber in Hauptschule ausgetreten

Zu einem gefährlichen Zwischenfall ist es am Dienstag in der Hauptschule Krems - Stein gekommen. Im Zuge der Übersiedlungsarbeiten in das neue Schulzentrum ging im Physiksaal ein Glas mit Quecksilber zu Bruch, berichtete die Feuerwehr Krems. Deren Schadstoffgruppe übernahm die Entsorgung der toxischen Substanz.

Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte hatten zwei Personen versucht, das Quecksilber einzusammeln. Um sicher zu gehen, dass sie keine Dämpfe eingeatmet und auch keine sonstigen gesundheitlichen Schäden hatten, wurden sie mit der Rettung ins Spital gebracht, das sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnten.

Im ganzen Raum verteilt
In dem Glas hatten sich 100 bis 250 ml des flüssigen Metalls befunden - kleine silberne Kugeln verteilten sich im gesamten Raum und mussten aufgefangen werden. Anschließend wurde ein Bindemittel aufgestreut, um eventuell nicht aufgespürtes Quecksilber zu binden. Der Einsatz dauerte rund drei Stunden.

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