Rettung zu Silvester im Dauerstress

400 Einsätze

© Paul Plutsch

Rettung zu Silvester im Dauerstress

Die Einsatzkräfte in Niederösterreich hatten in der Silvesternacht alle Hände voll zu tun. Insgesamt wurden satte 400 Alarmierungen gezählt, eine Steigerung um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die meisten Einsätze gab es nach Mitternacht.

Neben Alkoholvergiftungen, Stürzen und Unfällen mit Raketen und Böllern mussten die Retter auch zu 12 zum Teil schweren Verkehrsunfällen ausrücken.

Der blutigste davon ereignete sich auf der B1, der Wiener Bundesstraße, bei Blindenmarkt im Mostviertel. Trotz dichtem Nebel und nasser Fahrbahn raste ein 22-jähriger Scheibbser gegen 3.20 Uhr aus Amstetten kommend in Richtung Neumarkt. Im Ortsgebiet von Blindenmarkt verlor der junge Lenker plötzlich die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte ungebremst in eine Baustellen-Absperrung aus Beton. Der 22-jährige Lenker und seine Mitfahrer, eine 19-jährige Frau und ein 21-jähriger Jugendlicher, wurden im Fond des Pkw eingeklemmt und ebenfalls schwer verletzt. Die Feuerwehr musste die Verletzten mit schwerem Gerät aus dem Wrack schneiden. Die Insassen wurden vom Notarzt ins Landesklinikum Amstetten eingeliefert, der Lenker wurde ins Spital nach St. Pölten gebracht. Sie sind außer Lebensgefahr.

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