Rottweiler-Attacke: Bub (2) lacht wieder

Glückliche Familie

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Rottweiler-Attacke: Bub (2) lacht wieder

Sebastian (2) aus Gloggnitz liebte es, bei seinen Großeltern in Pottschach zu sein. Vor allem, wenn er mit dem Opa zum tollen Spielplatz in der Siedlung ging. Schaukelpferd, Rutsche und Kletterseil – ein Paradies für den Buben. Das jedoch am 23. Juli zur Hölle wurde. Da sprang ein Rottweiler auf Sebastian und verbiss sich in dessen Körper. Der Kampfhund "Dino“ hatte sich von seinem achtlosen Herrl losgerissen und riss Sebastian um. Das Tier trug keinen Beißkorb.

Glückliches Ende
Jetzt, zwei Monate nach der Rottweiler-Attacke sprach Österreich mit Opa August R. und Sebastians Papa Karl R. Die besonders gute Nachricht zuerst: Dem Jungen geht es körperlich wieder gut. August R. "Ich danke den Chirurgen vom SMZ Ost, die mein Enkerl operiert haben. Bei den Anrainern, die am Spielplatz eingegriffen haben, konnte ich mich persönlich bedanken. Auch Karl R. ist happy: "Mein Sohn tollt schon wieder im Haus herum.“

Kritik am Gesetz
Das furchtbare Kapitel wurde in Pottschach und der Gemeinde Ternitz jedoch nicht zu den Akten gelegt. Bürgermeister Rupert Dvorak: „Das Hundehalter-Gesetz taugt in seiner momentanen Form nichts. Den Gemeinden fehlt es an Personal und teilweise an Fachwissen, um es zu exekutieren. Wir kontrollieren seither verstärkt und mussten feststellen, dass Hunde, die als gefährlich eingestuft sind, auf Grundstücken ohne Zaun gehalten werden.“ "Dino“ wurde gleich eingeschläfert, sein Besitzer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt.

Autor: (zulu)
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