So passierte der Horror-Crash auf der A4

Tödlicher Unfall

So passierte der Horror-Crash auf der A4

Ein Todesopfer, vier Schwerverletzte und eine zehnstündige Sperre der A 4 Ostautobahn: Das ist die tragische Bilanz eines Auffahrunfalls mit fünf Fahrzeugen, der sich Dienstagfrüh in Richtung Wien ereignet hat. „Es sah aus wie auf einem Schlachtfeld“, sagt Feuerwehr-Einsatzleiter Claus Wimmer.

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Unfall 1: Lkw verliert Anhänger. Ausgelöst hat die Katastrophe ein Lkw, der um 2.45 Uhr seinen Anhänger verlor und in den Graben stürzte. Daraufhin sperrte die Polizei die Autobahn zwischen Bruck

Leitha und Göttlesbrunn – der Beginn der Tragödie
Unfall 2: Lkw rast in den Stau. Denn um 3.59 Uhr, mehr als eine Stunde später, passiert der Horror-Crash. Ein 34-jähriger Rumäne muss wegen der Sperre seinen Autotransporter plötzlich auf dem ersten Fahrstreifen anhalten. Der nachfolgende Lkw, gelenkt von einem Tschechen (44), hält ebenfalls. Dahinter bremsen eine 19-jährige Frau aus Bruck/Leitha und eine 49-Jährige aus Neusiedl/See ihre Autos.

Mit voller Wucht kracht ein weiterer rumänischer Lkw-Lenker (21) auf die stehende Kolonne. Die Pkws werden durch die Luft geschleudert. Durch die Stärke des Aufpralls werden auch der tschechische Lkw und der Autotransporter verschoben. Überall Blut, schreiende Menschen und komplett zerstörte Autos.

So passierte der Crash:

120919_Unfall2.jpg 1) Um 2.45 Uhr verliert ein Lkw seinen Anhänger, stürzt in den Graben. Die Feuerwehr rückt an.

2) Die Polizei lässt die Unfallstelle und die A 4 Ostautobahn in Fahrtrichtung Wien sperren.

3) Obwohl es Nacht ist, bildet sich aufgrund der Sperre rasch ein Stau mit mehreren Fahrzeugen.

4) Ein rumänischer Lkw kracht mit voller Wucht in den Stau, Autos werden herumgeschleudert.

5) Auch zwei Lkws in der Kolonne werden geschoben. Horror-Bilanz: eine Tote, 4 Schwerverletzte.

Mutter (53) stirbt
Zeugen alarmieren Feuerwehrmänner, die vorne den ersten Lkw-Anhänger bergen. „Unfall, Unfall, Tote, Verletzte“, rufen sie. 70 Mann befreien die eingeklemmten Opfer. Für Ingrid L. (53), Beifahrerin des zweiten Pkw und zweifacher Mutter, kommt aber jede Hilfe zu spät. Die zwei Pkw-Lenkerinnen sowie der zweite Rumäne und sein Beifahrer (38) werden schwer verletzt in Spitäler gebracht. „Es war einer der schlimmsten Unfälle der letzten Jahre“, so Franz Resperger von der Feuerwehr.

ÖSTERREICH: Wie kam es zu dieser Tragödie auf der A 4?
Franz Resperger:
Zwei Stunden, nachdem ein Lkw in den Graben fuhr, kam es zu zwei sehr schweren Auffahrunfällen. Das war einer der schlimmsten Unfälle in den letzten Jahren.

ÖSTERREICH: Wie haben die anderen Lenker reagiert?
Resperger:
Es war schrecklich. Schaulustige sind stehen geblieben, um Fotos zu machen.

ÖSTERREICH: Warum passieren immer wieder solche Unfälle auf der A 4?
Resperger:
Die A 4 ist sehr dicht befahren, es sind dort viele Lkws unterwegs, die Sicherheitsabstände werden oft nicht eingehalten. Die A 4 ist einfach sehr unfallträchtig.

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A4mitfahrerin (GAST)
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19.09.2012 12:01:17 Antworten

Die A4 dreispurig ausbauen bringt ja auch nix.. wenn sich einige der netten lieben Verkehrsteilnehmer mal an das RECHTSFAHRGEBOT halten würden, wär die linke Spur auch zum Überholen frei.. Sollte man die A4 3spurig ausbauen, ist ja die Überholspur wieder von Autofahrern die mit 120 die Straße blockieren voll. ;) Vlt wär eine Kontrolle der bereits vorhandenen GEBOTE und REGELN mal eine sinnvolle Lösung.... SInd länger wie 3 sec auf der rechten Fahrspur möglich, na dann lenk die Schüssel rüber.. aber MIT BLINKER und 3S Blick. Somit sind wir alle auf einer sicheren Straße unterwegs.. Aber ist ja viel "cooler" links zu fahren.. könnt ja jemand um ein Auto schneller sein als man selbst.. *kopfschüttel*

Clausewitz (GAST)
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18.09.2012 23:21:35 Antworten

Das Verkehrsaufkommen auf der A4 ist mittlerweile alarmierend. Nach 19:30 Uhr könnte man oft noch annehmen, dass man auf der Südosttangente fährt. Hier aber die LKW Lenker zum Sündenbock abzustempeln ist zu einfach. Es vergeht ja kaum noch ein Tag, wo nicht zumindest ein Auffahrunfall geschieht. Am Auffälligsten ist dabei der Abschnitt zwischen Flughafen und der Ausfahrt Fischament in Richtung Budapest. Dies liegt aber vor allem auch an die rücksichtslosen, ständig drängelnden PKW Lenker, welche von einem Sicherheitsabstand noch nie etwas gehört haben! Da braucht es bei dem Verkehrsaufkommen nicht mehr viel bis zum clash! Ich fahre nun schon seit 8 Jahren 5x in der Woche diese Strecke und behaupte DIE A4 GEHÖRT ENDLICH DREISPURIG AUSGEBAUT!!! Und ja, ein Überholverbot für LKW gehört dringend umgesetzt und entsprechend durch Zivilstreifen kontrolliert.

demeter (GAST)
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18.09.2012 19:04:01 Antworten

Ich pendle seit nunmehr zehn Jahren nach Wien und krieche davon schon neun Jahre über die LH 166 und , B9. Die Verdoppelung der täglichen Fahrzeit nehme ich gerne in Kauf. Ich bin streß- und staufrei unterwegs und... ich lebe noch.

gastA4 (GAST)
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18.09.2012 16:52:13 Antworten

Hat die Polizei nach dem ersten Unfall die Unfallstelle überhaupt so gesichert, dass weit vor den letzten Wagen des Staus ein Wagen mit Balulicht und Leuchtschrift "Unfall" niemand mehr zu schnell zur Unfallstelle kommt ? Gerade in der Dunkelheit kann man einen Stau schwer erkennen, besonders wenn man bereits etwas müde oder übermüdet ist. Was dann passieren kann, ist hier wieder sichtbar.

habinet (GAST)
>>
18.09.2012 16:50:51 Antworten

genau das wollen aber die leute lesen - besser noch - sehen.... die sind ja keine sanitäter, die das öfter in natura sehen...musst ja diese zeitung nicht kaufen/lesen. besser ist natürlich der standard oder die presse - zum durchschwitzen ;-))

sundance
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18.09.2012 12:42:59 Antworten

schuld hin - schuld her, die einzig sinnvollen massnahmen wären, viel mehr polizeikontrollen zwecks geschwindigkeitsüberschreitungen und der vielen defekten LKW´s aus dem ostblock!!!

Gast 0815 (GAST)
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18.09.2012 10:24:28 Antworten

Und wieder ein schwerer Unfall auf der A4, gehört ja leider schon fast zur Tagesordnung. Es vergeht kaum ein Tag ohne Unfall und kaum eine Woche ohne schweren Unfall – meistens ist ein LKW daran beteiligt. Die LKWs fahren leider mehr als Rücksichtslos. Das Überholverbot wird ständig mißachtet, als nachfolgender Lenker kann man schon dankbar sein wenn der LKW überhaupt blink bevor er sich in eine kleine Lücke reinzwängt. Ich habe selbst einmal miterlebt wie ein LKW (trotz Verbot) zum Überholen angesetzt hat. Dann fuhr er 10 km (!!!) neben dem LKW auf der 1. Spur bis er gemerkt hat er schafft es nicht und sich wieder hinten eingereiht hat. Auch Sicherheitsabstand ist ein Fremdwort. Oft fahren mehrere LKWs dicht an dicht hintereinander. Da ist ein Unfall vorprogrammiert. So tolle Bremsen hat keiner dass im Fall des Falles ein Auffahrunfall vermieden werden könnte. Aber solange die Polizei wegschaut haben die Narrenfreiheit. Dazu kommen dann noch jede Menge rücksichtsloser PKW Lenker und das Chaos ist perfekt. Und ein Ausbau auf 3-spurig ist ja nicht nötig. Das Verkehrsaufkommen ist zu gering. Die Verantwortlichen sollten mal für 1 Monat täglich über die A4 pendeln, dann werden sie sicher anderer Meinung sein. Selbst am Samstag ist dichter Kolonnenverkehr angesagt. Wieviel muß noch passieren, damit endlich jemand reagiert.

fnw
>>
18.09.2012 21:32:24 Antworten

sehr richtig auf der A4 sieht man keine polizeifahrzeuge, die stehen lieber irgendwo im gebüsch zur beauftragen abzocke. ein überholverbot auf der A4 von schwechat bis zur staatsgrenze ist erforderlich. ebenso zivilstreifen um die lkw fahrer zu übrwachen.

1edc111
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18.09.2012 10:04:04 Antworten

ach ja...immer sind die anderen schuld (lkw fahrer)... nur zur info..die autofahrer sind die bescheuerten, den es gibt soviele davon, die einfach nicht fähig sind ein auto zu lenken. Ich würd an deiner stelle mal schauen wie rücksichtslos die pkw fahrer sind. Kurz vor einem herankommenden lkw noch herausfahren ohne danach zügig zu beschleunigen, hineindrängeln, zu überholen obwohl das einreihen danach nicht möglich ist ohne das der lkw fahrer wiedermal bremst....usw..ich könnte lange weiterschreiben...aber es sind halt immer die anderen schuld...ist wie im kindergarten...er war´s...nicht ich..

@1edc111 (GAST)
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18.09.2012 11:07:18 Antworten

So viel Schwachsinn kann nur einer dieser wahnsinnigen 30-Tonnen-Fahrer schreiben!

Gast180912 (GAST)
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18.09.2012 08:03:09 Antworten

Es ist immer traurig, wenn so erwas geschieht - aus derartigen Ereignissen MUSS aber auch gelernt werden: es ist derzeit ein Horror, wie der Großteil der LKW Lenker auf unseren Autobahnen unterwegs ist und die Polizei absolut nur zusieht - Weisung von oben ? Eine Aktion scharf gegen die Rücksichlosigkeit der LKW Fahrer ist unbedingt notwendig, Beispiel ein LKW einer OÖ Firma , der gestern auf der A21 mit ca. 100 Km/h auf der Überholspur bergab (80 und LKW Überholbverbot) einen kleinen PKW aus NL hetzte...