25. August 2012 23:19

Fatale Mutprobe 

Sprung in den Tod

"I hupf in die Donau" - Mutprobe nach Fest.

Sprung in den Tod
© Privat
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© APA

Nach fünf Stunden verzweifelter Suche gaben die Einsatzkräfte auf: Am Samstagvormittag wurde die Suchaktion nach Valentin E. (17) aus Leonding abgebrochen. Eine Mutprobe wurde ihm vermutlich zum tödlichen Verhängnis.

„I hupf in d’ Donau“
Gegen vier Uhr früh hatte sich der Bursch mit seinem Freund Jakob E. vom Feuerwehrfest in Aschach (Bez. Eferding) auf den Heimweg gemacht. Auf der Donaubrücke kam dem 17-Jährigen die fatale Idee: „Er hat gesagt: ,I hupf jetzt in d’ Donau‘“, berichtet Polizeisprecherin Simone Mayr.

Valentin E. zog sich bis auf die Unterhose aus und sprang 15 Meter in die Tiefe. Sein Freund rannte sofort von der Brücke ans Ufer und suchte nach dem Freund. Der blieb aber verschwunden.

Geringe Chancen. Der 18-Jährige alarmierte die Polizei. Taucher, sechs Diensthunde und Dutzende Feuerwehrleute suchten stundenlang nach dem Jugendlichen – vergeblich.

Tödlicher Trend
Mutprobe Brückenspringen – ein lebensgefährlicher, irrer  Sommer-Trend unter Jugendlichen. Sie hüpfen von Brücken, köpfeln von Uferfelsen. Dabei lassen sie sich wie Helden filmen, stellen die wahnwitzigen Videos via YouTube als Mut-Trophäen ins Internet.

Erst im Juli starb bei einem dieser leichtsinnigen „Rekord-Jumps“ ein junger Tscheche (22), als er von der Reichsbrücke in Wien in die Donau hechtete. Den Aufprall auf der Wasseroberfläche überlebte er nicht.

Knapp überlebt hat ihren River-Jump die schöne Jasmin (36) aus Wels. Das Fotomodell ließ sich im Juni im Muotatal (Schweiz) zu einem waghalsigen Sprung von einer Brücke in einen Bergfluss hinreißen. Sie knallte mit Brust und Gesicht auf das Wasser – Herzstillstand. 30 Minuten wurde sie reanimiert.

Autor: (pli, kor)



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3 Postings
mystery_ (GAST) meint am 27.08.2012 10:47:29 ANTWORTEN >
tja...meist passieren solche sachen, im suff, als mutprobe...
aber ich verstehe nicht, das seine freunde ihn nicht zurückgehalten haben...aber springen lassen und dann runterlaufen und schauen wo er ist - ist leider eine fahrlässige handlung..tut leid! aber im nachhinein ist man immer gscheiter - das wissen wir eh...
leid tun mir die eltern, die auf so tragische weise ihren sohn verlieren...das ist wirklich eine katastrophe...mein beileid!
SOS_Wien meint am 26.08.2012 21:08:18 ANTWORTEN >
sskm. Warum glauben diese Leute immer, steht auf diesen Brücken immer, dass man nicht runterspringen soll?
ex-wiener (GAST) meint am 26.08.2012 15:46:28 ANTWORTEN >
also ein Sprung aus 15m Hoehe ins Wasser ist jetzt nicht unbedingt soooo wahnsinnig gefaehrlich! Im oeffentlichen Bad kann man ganz legal vom 10m Turm springen. Wenn man nicht grad blunznfett oder das Wasser zu seicht ist, ist ein Sprung aus 15m absolut problemlos solang man Koerperspannung haelt und halt nicht am Bauch oder Gnack landet...
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