Sprung in den Tod

Fatale Mutprobe

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Sprung in den Tod

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Nach fünf Stunden verzweifelter Suche gaben die Einsatzkräfte auf: Am Samstagvormittag wurde die Suchaktion nach Valentin E. (17) aus Leonding abgebrochen. Eine Mutprobe wurde ihm vermutlich zum tödlichen Verhängnis.

„I hupf in d’ Donau“
Gegen vier Uhr früh hatte sich der Bursch mit seinem Freund Jakob E. vom Feuerwehrfest in Aschach (Bez. Eferding) auf den Heimweg gemacht. Auf der Donaubrücke kam dem 17-Jährigen die fatale Idee: „Er hat gesagt: ,I hupf jetzt in d’ Donau‘“, berichtet Polizeisprecherin Simone Mayr.

Valentin E. zog sich bis auf die Unterhose aus und sprang 15 Meter in die Tiefe. Sein Freund rannte sofort von der Brücke ans Ufer und suchte nach dem Freund. Der blieb aber verschwunden.

Geringe Chancen. Der 18-Jährige alarmierte die Polizei. Taucher, sechs Diensthunde und Dutzende Feuerwehrleute suchten stundenlang nach dem Jugendlichen – vergeblich.

Tödlicher Trend
Mutprobe Brückenspringen – ein lebensgefährlicher, irrer  Sommer-Trend unter Jugendlichen. Sie hüpfen von Brücken, köpfeln von Uferfelsen. Dabei lassen sie sich wie Helden filmen, stellen die wahnwitzigen Videos via YouTube als Mut-Trophäen ins Internet.

Erst im Juli starb bei einem dieser leichtsinnigen „Rekord-Jumps“ ein junger Tscheche (22), als er von der Reichsbrücke in Wien in die Donau hechtete. Den Aufprall auf der Wasseroberfläche überlebte er nicht.

Knapp überlebt hat ihren River-Jump die schöne Jasmin (36) aus Wels. Das Fotomodell ließ sich im Juni im Muotatal (Schweiz) zu einem waghalsigen Sprung von einer Brücke in einen Bergfluss hinreißen. Sie knallte mit Brust und Gesicht auf das Wasser – Herzstillstand. 30 Minuten wurde sie reanimiert.

Autor: (pli, kor)
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