Suche nach dem Wilderer im Gföhler Wald

Motiv Rache?

© Konjushenko Vladimir

Suche nach dem Wilderer im Gföhler Wald

In den Wäldern rund um Gföhl (Bez. Krems) schleicht ein „Freischütz“ nächtens durchs Dickicht. Im Bezirk Krems alles andere als alltäglich.

Profi
Das letzte Mal hat er zum Jahreswechsel im Kohlgraben im Untertautendorferamt zugeschlagen. Auf der Strecke blieben ein Reh, ein Damhirsch und ein Hase. Noch fehlt von dem heimtückischen Wilderer jede Spur. Doch eines steht für die Jägerschaft fest: Der mysteriöse Täter muss ein „Profi“ sein, denn die Tiere wurden alle waidgerecht aufgebrochen. „So machen das nur richtige Jäger,“ sind die Ermittler überzeugt.

Rätsel
Ein Rätsel gibt den Jägern der erlegte Damhirsch auf. Denn der kommt in dieser Region ausschließlich in Gehegen vor. Möglicherweise ist er vor dem Abschuss aus seinem abgesperrten Gebiet entkommen.

Motiv Rache
Bezirksjägermeister Erhard Brandstetter ist überzeugt, dass hinter den heimtückischen Abschüssen persönliche Motive stecken: „Vielfach wird aus Rache an einem Jagdberechtigten getötet, weniger als Lust am Töten.“ Wird der „Freischütz“ erwischt, muss er mit einer Gefängnisstrafe von bis zu sechs Monaten rechnen.

Den letzten spektakulären Wilderer-Vorfall im Bezirk Krems gab es vor 15 Jahren. Am Manhartsberg wurde ein Elch heimtückisch erlegt. Bis heute konnte der Täter nicht ausgeforscht werden.

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