Pony-Ripper im Bezirk Tulln

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Tierquäler attackiert Pony in Streichelzoo

Schock in einem Heurigengasthof im Bezirk Tulln: Ein Unbekannter fiel am vergangenen Freitag mit einem Messer über ein Pony her und verletzte das Tier schwer.

Der Unbekannte dürfte sich in den frühen Morgenstunden auf das Gelände des Heuriger der Familie Bauer in Absdorf geschlichen haben. Dort drang er in den Streichelzoo hinter dem Lokal ein und attackierte Pony "Sandy" in dessen Gehege mit einem Messer.

Hund bemerkte Tierquäler
"Wir hörten unseren Hund ungewöhnlich lange bellen. [...] Leider haben wir dem Gebell nicht die richtige Bedeutung zugemessen", heißt es in der Sachverhaltsdarstellung der Familie Bauer: "Wir nahmen an, dass sich unser Hund über einen Streit zwischen den Hängebauchschweinen aufregt." Verhindern konnte auch der wachsame Hund die brutale Attacke nicht, er war durch einen Zaun vom hinteren Teil des Grundstückes abgetrennt.

Die schreckliche Tat entdeckte die Familie erst bei der Fütterung gegen 10 Uhr vormittags. "Sandy" blutete stark, in ihrem Bauch klaffte eine 25 Zentimeter lange und mehrere Zentimeter tiefe Wunde. Auch am hinteren Sprunggelenkt fanden die geschockten Besitzter eine rund zehn Zentimeter, bis zu den Muskeln offene Wunde.

Jetzt laufen polizeiliche Ermittlungen in dem Fall von möglicher Tierquälerei. Polizeisprecher Johann Baumschlager bestätigte die Verletzungen des Tiers, Beamte der Polizeiinspektion Großweikersdorf würden ermitteln.
Bei den Blessuren in der Kniegegend sei Fremdverschulden eher auszuschließen. Die Gelenksverletzung könnte sich das Pony selbst zugefügt haben, als es zu flüchten versuchte, so die Polizei.
 

Pfotenhilfe setzt 500 Euro Ergreiferprämie aus

Um die Suche nach dem mutmaßlichen Ponyhasser von Abdsdorf (Bezirk Tulln) zu unterstützen, hat der Verein Pfotenhilfe am Donnerstag eine Ergreiferprämie von 500 Euro ausgesetzt. Hinweise seien erbeten und sollten an die Polizei oder an info@pfotenhilfe.org gerichtet werden.

"Immer wieder passieren grausame Fälle von Tierquälerei. Wir möchten alles daran setzen, dass der Ponyhasser schnellstmöglich gefasst wird", betonte Pfotenhilfe-Sprecher Sascha Sautner in einer Aussendung. Da sich die Verletzungen des Ponys in der Nähe des Genitalbereichs befänden, "wäre es durchaus möglich, dass es sich bei dem Täter um einen sexuell gestörten Pferderipper handelt".

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