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Tod in Brunnen: Obduktion löst Rätsel

Nach dem Tod von drei Menschen in einem Brunnenschacht in der Marktgemeinde Schönbach (Bezirk Zwettl) ist "mit hoher Wahrscheinlichkeit von Kohlendioxid-Vergiftung auszugehen". Das hat nach Angaben von Markus Haindl, Sprecher der Landespolizeidirektion NÖ, die am Dienstagabend durchgeführte Obduktion der Leichen ergeben. Die beiden Männer und eine Frau seien erstickt.

Es handle sich um ein vorläufiges Ergebnis der Autopsie, betonte Haindl. Blutuntersuchungen stünden noch aus. Um die vorliegenden Untersuchungen zu objektivieren, würden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Krems zusätzliche Messungen in dem Brunnenschacht bzw. der Quelleinfassung durchgeführt. Offen sei, wie sich das CO2 gebildet hat.

Tragischer Unfall
Bei dem tragischen Unfall waren am Sonntagabend ein 54 Jahre alter Mann, seine 26-jährige Tochter und der Schwiegersohn (33) ums Leben gekommen. Alle drei Opfer mussten von der Feuerwehr aus dem etwa zehn Meter tiefen Schacht mit einem Meter Durchmesser geborgen werden. Die Helfer setzten dabei schweren Atemschutz ein, nachdem eine höhere CO2-Konzentration festgestellt worden war.

Der 54-Jährige dürfte zwecks Kontrolle in den Schacht in einem Wald nahe seinem Anwesen im Ortsteil Fichtenhöfen gestiegen sein. Weil er nicht nach Haus zurückgekehrt war, hielten Familienangehörige Nachschau. In der Folge stiegen auch die Tochter und der Schwiegersohn in den Brunnen. Für die Männer kam jede Hilfe zu spät, die Frau starb auf dem Transport in ein Krankenhaus.

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