Treibjagd-Drama: Polizei prüft Gewehre

Hollabrunn

Treibjagd-Drama: Polizei prüft Gewehre

Nach dem Unfall mit einem Schwerverletzten bei einer Treibjagd am Wochenende in Hollabrunn sind nach Polizeiangaben alle Gewehre sichergestellt worden.

Sie sollen nun ballistisch untersucht werden, was laut einem Sprecher einige Wochen dauern werde. Das Opfer, ein 54 Jahre alter Wiener, befand sich am Montag unverändert in Lebensgefahr.

An der Jagd am Samstagvormittag im Weinviertel waren der Polizei zufolge zwölf Jäger und 30 Treiber beteiligt. Wie es zu dem Unfall gekommen war, soll eine Rekonstruktion nach Abschluss der ballistischen Untersuchungen ergeben, hieß es bei der Polizei.

Der 54-Jährige war während der Treibjagd plötzlich zusammengesackt. Im Zuge der Erste Hilfe-Maßnahmen wurde eine blutende Kopfwunde entdeckt, bestätigte die Landespolizeidirektion NÖ. Der Mann war offenbar von einem Projektil getroffen worden.

Der Schwerverletzte wurde per Notarzthubschrauber ins Wiener SMZ-Ost transportiert. Der Zustand des Mannes sei weiter sehr kritisch, sagte Christoph Mierau, Sprecher des Krankenanstaltenverbundes (KAV), am Montag auf Anfrage.
 

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