Umstrittene Halbzeitbilanz nach 6 Wochen

45 Tage SOKO Ost

© mediabox.at/schwarzl

Umstrittene Halbzeitbilanz nach 6 Wochen

Am 1. Juli 2009 wurden 200 Polizisten aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland, Steiermark und Kärnten für 90 Tage zusammengewürfelt, um den Kampf gegen die ausufernde Kriminalität in der Ostregion aufzunehmen. Die SOKO Ost war als schnelle Eingreiftruppe geboren. Gestern wurde nach sechs Wochen erste Bilanz gezogen.

Keine Zahlen
Das Ergebnis lässt sich nicht in Zahlen gießen. Michael Takás, Sprecher der SOKO: „Wir wurden von Anfang an medial und auch politisch verrissen, darum wollen und können wir auf keine Erfolgszahlen verweisen.“

Auch Wolfgang Nicham vom NÖ-Polizeikommando bestätigt: „ Wir können keine Festnahmezahlen nennen, unser Ziel ist die Unterstützung der regionalen Kräfte. Unsere Präsenz soll den Fahndungsdruck erhöhen. Wir sind eine schnelle Eingreiftruppe.“

Hinter Kulissen
Die SOKO Ost arbeitet im Hintergrund, ist überall dort wo Not am Mann ist. Andreas Kohs aus dem Burgenland: „Wir blicken hinter die Kulissen, orten Zusammenhänge, arbeiten auch mit Kollegen aus dem Ausland zusammen.“ Im Burgenland konzentriert sich die SOKO Ost hauptsächlich auf die Hauptverkehrsrouten und die Grenzübergänge. Kohs: „Wir organisieren Schwerpunkt-Aktionen, Festnahmen erfolgen durch örtlichen Kräfte.“

Michael Mimra vom Kommando Wien ist mit der Arbeit zufrieden: „Wir sind keine Jäger, sondern Unterstützer. Donaustadt, Floridsdorf und Essling haben sehr unter Einbrüchen in Wohnungen und Häuser gelitten. Durch unsere verstärkte Präsenz sind in den letzten 24 Stunden die Anzeigen auf zwei Fälle zurückgegangen.“ Ob es mit der SOKO Ost nach 90 Tagen weitergeht, ist noch nicht entschieden.

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