Wie der Angeklagte argumentiert

Helmut O.

© APA

Wie der Angeklagte argumentiert

Osberger über sein Verhältnis zum Giftopfer:

Wir hatten ein normales Verhältnis, schon über viele Jahre. Ich war bei ihm zu Hause, er bei mir. Wir sind keine guten Freunde, aber Freunde. Es tut mir schrecklich leid, was mit ihm passiert ist.

Über sein Motiv und seine „schwarze Liste“:

Ich habe Hannes nicht vergiftet. Und sollte es wirklich so eine schwarze Liste geben, auch nur in meinem Kopf, dann würde ich doch eher den Geliebten meiner Frau töten. Er war mein Freund und hat sie so lange buseriert, bis sie ja gesagt hat.

Über die verfälschte DNA-Probe:

Zuerst wollte ich nicht der Erste sein, der eine Probe abgibt. Aber ich möchte nichts zu der DNA-Probe sagen, denn dann würde ich meine Kinder belasten und die haben eh schon genug mitgemacht.

Über seine finanzielle Situation:

Wenn man investiert, ist es nichts Schlimmes, wenn man Schulden hat. Der Klosterhof ist zwei Millionen wert, mit den Gründen fünf Millionen. Ich habe 1,3 Millionen an Verbindlichkeiten, aber meine Bank hat mir hier nie Druck gemacht.

Über seine Rolle als Vater und Familienmensch:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich ein schlechter Vater bin. Ich habe vielleicht – in der Zeit als meine Kinder fünf bis zwölf Jahre alt waren – jedem 20 Watschen gegeben.

Über seine Projekte mit dem Klosterhof:

Ich wollte auch etwas für die Region tun, denn ich lebe von der Gastronomie und in der Wachau haben wir sechs Monate Winterschlaf. Mit dem Thermenprojekt hätte man das ganze Jahr Saison haben können. Ich konnte nur eben noch keinen Interessenten auftreiben, der 40 Millionen Euro investiert.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 8

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen