12 Wildschweine stürzten 70m in den Tod

Steyr

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12 Wildschweine stürzten 70m in den Tod

Über den Tod von zwölf Wildschweinen rätseln die Jäger im Bezirk Steyr-Land: Die Tiere sind vorige Woche über den Nordhang des Schobersteins in Ternberg 70 Meter in die Tiefe gestürzt. Das bestätigt der Bezirksjägermeister von Steyr, Rudolf Kern. Warum gleich die ganze Rotte abgestürzt ist, darüber könne nur spekuliert werden.

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Ein Frischling schwer verletzt erschossen
Elf der Tiere habe ein Jäger-Kollege, der in einer Höhle in der Nähe Fledermäuse beobachtet hatte, tot aufgefunden, und es den Österreichischen Bundesforsten gemeldet, so Kern weiter. Kurz darauf rückte eine sechsköpfige Mannschaft zur Bergung der Schweine aus. Auf dem Weg dorthin sei ihnen das zwölfte Tier - ein schwer verletzter Frischling - entgegengekommen, der mit einem Schuss von seinem Leid erlöst wurde.

Die in einem Umkreis von 40 Metern verstreut liegenden Wildschweine wurden von den Männern in einer "schweißtreibenden Aktion" geborgen und in die Tierkörperverwertung gebracht.

Jetzt rätseln die Jäger über die Ursache des Absturzes. Es handle sich bei den Wildschweinen um sehr schlaue Tiere, so Kern. Für ihn ist klar, dass sie in Panik geraten sind. Der Jäger glaubt, dass ein Hubschrauber, der mehrmals knapp über den Steilwänden des Schoberstein-Massiv gekreist ist, die Tiere erschreckt hat.

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