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Bangen um Böller-Opfer

Linz

Bangen um Böller-Opfer

Die Notoperation in der Silvesternacht dauerte schon 14 Stunden, auch am Freitag wurde ein 21-Jähriger wieder stundenlang operiert. Die Ärzte im Linzer Unfallkrankenhaus geben ihr Bestes, um von der linken Hand des jungen Mannes möglichst viel zu retten. Sie sind zuversichtlich, dass zumindest drei Finger erhalten werden können, eine definitive Prognose sei aber noch nicht möglich, hieß es am Freitag aus dem UKH. Auch Verbrennungen an den Oberschenkeln und im Gesicht mussten versorgt werden.

Die Eigenmischung ­explodierte in der Hand
Der Linzer war, wie berichtet, bei der Explosion einer sogenannten Spritzkerze schwer verletzt worden. Ein 19-jähriger Freund aus Mondsee hatte diese aus Natriumchlorit aus dem Baumarkt und Staubzucker gemischt und mit zur Party eines gemeinsamen Freundes in Ansfelden bei Linz gebracht. Er ließ die selbst fabrizierte Mischung unbeaufsichtigt vor der Haustür stehen.

Als der 21-Jährige die Party gegen 23.20 Uhr kurz verließ, um vor dem Haus eine Zigarette zu rauchen, dürfte er das Gemisch in die Hand genommen haben. Ob er es zünden oder nur wo anders hinstellen wollte, war vorerst noch Gegenstand von Ermittlungen. Jedenfalls explodierte die Spritzkerze.

Opfer konnte noch nicht einvernommen werden
Der junge Mann konnte vorerst nicht einvernommen werden. Er liegt im künstlichen Tiefschlaf, weitere Operationen werden nötig sein. Die Erhebungen der Polizei laufen.

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