Braunau kämpft gegen Hitlermuseum

Im Geburtshaus

© APA/ Rubra

Braunau kämpft gegen Hitlermuseum

Braunaus Bürgermeister Gerhard Skiba ist der Verkauf von Adolf Hitlers Geburtshaus ein Dorn im Auge. Er fürchtet, dass ein Hitler-Museum in dem Haus eingerichtet und Braunau damit zu einer Pilgerstätte für Extremisten werden könnte. Die Gemeinde versuchte das Gebäude selbst zu kaufen, verfügt aber nicht über genügend Kleingeld.

Historiker finden die Idee eines Hitler-Museums in Brauna gut. Aber Bürgermeister Skiba widerspricht gegenüber BILD energisch: "Dann würde die ganze Welt nach Braunau ins Hitler-Museum pilgern. Bisher gibt es bei uns keine Verbindung zu Hitler außer einem Gedenkstein für die Nazi-Opfer."

Das zweistöckige Geburtshaus Hitlers hat eine Grundfläche von rund 185 Quadratmetern und eine Gewerbefläche im Erdgeschoss. Im ersten Stock wurde Hitler am 20. April 1889 geboren. Damals war im Erdgeschoss eine Kneipe (Zum Pommer, nach dem Namen der Besitzerfamilie).

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