Das Luxusleben der Bankräuber-Brüder

Eine Mio. Euro

© TZ ÖSTERREICH

Das Luxusleben der Bankräuber-Brüder

Seit der Verhaftung der Bankraub-Brüder Christian (23) und Alexander L. (26) nach einem Überfall auf die Raika in Blindenmarkt am Freitag rotieren Ermittler rund um die Uhr. Denn jetzt scheint sicher: Die beiden Linzer sind für zumindest sieben Banküberfälle verantwortlich, weitere Fälle werden derzeit überprüft.

Beinbruch für Cobra-Cop
Gemeinsamkeit aller Taten: Die Gangster waren immer schwarz maskiert, schwer bewaffnet, extrem gewaltbereit („Geld her oder wir legen euch um!“) und raubten nur Geldinstitute in Nähe einer Autobahn (Fluchtweg) aus. Nach ihrem jüngsten Coup wurden sie auf einem Parkplatz der A1 von einem Cobra-Kommando überwältigt.

Räuber Christian L. lag blutend auf dem Beifahrersitz, weil er beim Schusswechsel mit einem Security in der Bank in die Brust getroffen wurde. Oberösterreichs Sicherheitschef Alois Lißl: „Trotzdem wollte er sich beim Zugriff mit einer scharfen Maschinenpistole wehren.“ Und auch sein Bruder Alexander leistete so heftigen Widerstand, dass ein Cobra-Cop einen Beinbruch erlitt.“

Highlife
Die beiden Verdächtigen standen schon länger im Fadenkreuz der Fahnder. Ein Grund dafür: Ihr Leben auf großem Fuß (Mercedes E-Klasse, Luxusurlaube, teure Freundinnen), ohne einen Finger zu rühren. Erklärung: Der Beruf Bankräuber brachte den Brüdern bei jedem „Job“ zumindest 50.000 Euro ein, in Summe vermutlich rund eine Million.

Christian L. brachte seinen Teil der Beute meist in Thailand durch. Kam er zurück, gab es bald einen Banküberfall. Beim Alarm in Blindenmarkt war die Cobra bereits in Stellung.

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