Erster Schultag nach Busunglück in OÖ

Psychologische Betreuung

Erster Schultag nach Busunglück in OÖ

Im Zeichen der Trauer ist der erste Schultag nach dem Busunfall in Schwand in der Hauptschule Neukirchen an der Enknach gestanden. Bei dem Unglück am Freitag kam ein Kind ums Leben, 18 wurden teils schwer verletzt. Psychologen arbeiteten mit den betroffenen Klassen das Geschehen auf - teils in Gruppen, teils einzeln, sagte der Braunauer Bezirksschulinspektor Johann Zillner.

Diashow Bilder vom Schulbus-Unfall in Schwand

Bilder vom Schulbusunfall in Schwand

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"Es herrscht Trauer, aber die Stimmung ist sehr ruhig und gefasst", beschrieb Zillner die Atmosphäre am Montag. Die Kinder aus der kleinen Gemeinde Schwand besuchen überwiegend in Neukirchen den Unterricht. Am Vormittag wurde in der Schule eine Trauerecke eingerichtet, die die Kinder selbst gestalteten und wo sie persönliche Texte oder Bilder zum Gedenken an ihren verstorbenen zwölfjährigen Kollegen anbringen konnten.

Die Lehrer waren im Vorfeld von Spezialisten auf die Situation vorbereitet worden, so Zillner. Mit Ausnahme der Schwerverletzten erschienen die meisten Kinder, die in dem verunglückten Bus gesessen waren, am Montag bereits wieder zum Unterricht. Bei manchen bestehe Angst, wieder in den Schulbus zu steigen, auch das ist Thema in den Gesprächen. Es ist wohl damit zu rechnen, dass sich in den kommenden Tagen etliche mit dem Auto abholen lassen.

Prüfungen und Schularbeiten wurden für diese Woche abgesagt. Dennoch wolle man - auch auf Vorschlag der Psychologen - möglichst rasch wieder zum Normalbetrieb übergehen, erklärte Zillner. "Man merkt die Trauer, aber die Kinder sind sehr reflektiert."

Mehr Strenge bei Handy am Steuer gefordert
Anlässlich des Unfalls verlangte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Montag mehr Maßnahmen gegen Unachtsamkeit. Mit dem Handy telefonierende Fahrer würden so schlecht reagieren wie Alko-Lenker mit 0,8 Promille. "Vielen ist nicht bewusst, wie sehr das Unfallrisiko beim Handy-Telefonieren zunimmt. Wer beim Lenken eines Fahrzeugs mit dem Handy telefoniert, reagiert ähnlich schlecht wie ein Alko-Lenker mit 0,8 Promille und hat damit ein vier bis fünfmal so hohes Unfallrisiko wie ein aufmerksamer Fahrer", erklärte VCÖ-Expertin Bettina Urbanek. Wer ein SMS oder E-Mail schreibt, ist sogar an die zwei Sekunden im Blindflug unterwegs.

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) machte zudem darauf aufmerksam, dass weitaus mehr als zwei Drittel der Schülertransporte von Kleinbussen absolviert werden. Dabei würden aber wesentlich geringere Sicherheitsmaßstäbe gelten als für Omnibusse. Das KFV forderte für Lenker von Pkw oder Kleinbussen im Schülertransport ein absolutes Alkoholverbot und dessen Sicherstellung durch den Einbau von Alkohol-Wegfahrsperren in diesen Fahrzeugen. Eine weitere Forderung des KFV sei eine entsprechende Aus- und Weiterbildung der Kleinbuslenker im Schülertransport, die es bisher nicht gebe.

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