FPÖ-
Chef 
massiv
 bedroht

Vier Monate Haftstrafe

FPÖ-
Chef 
massiv
 bedroht

Aufsehenerregender Prozess in der oö. Landeshauptstadt Linz: Weil er einen Landespolitiker bedrohte, stand ein 26-Jähriger aus St. Georgen vor Gericht.
Der junge Mann hatte im Oktober auf der Facebook-Seite von Landesrat und FPÖ-Landesobmann Manfred Haimbuchner einen Gruß hinterlassen: „Ich werde jedem, der so denkt wie Haimbuchner, ein Glüheisen oder noch viel mehr ins Auge stechen.“ Gemeint war damit die Kampagne, die der FPÖ-Chef gegen eine Füchtlingsunterkunft in Wels betreibt.
„Erschreckend und beunruhigend“, so die Reaktion des Politikers. Er schaltete den Verfassungsschutz ein, der den 26-Jährigen fasste.

Der zeigte sich reuig: Er sei wegen der Trennung der Freundin in schlechter Stimmung gewesen. Der 26-Jährige schrieb einen Entschuldigungsbrief an Haimbuchner, im Gerichtssaal wiederholte er das Sorry mit Handschlag. Verteidiger Andreas Mauhart bat um ein mildes Urteil. Es müsse berücksichtigt werden, dass Haimbuchner „auch provoziert“. Richter Alfred Pfeisinger verhängte vier Monate bedingt.

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